TSV Flossenbürg plant für die Zukunft
Sanfter Umbruch bis 2017

Vermischtes
Flossenbürg
26.01.2016
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Ein sanfter Umbruch steht auf der Wunschliste des TSV-Vorsitzenden. Beginnen soll er mit den Neuwahlen 2017. Rudolf Hauke will ein allmähliches Nachrücken von jungen Kräften in das Team an der Spitze des Sportvereins.

Wie gut die Ausgangsbasis dafür ist, zeigte sich am Freitag im "Kleinen Wirtshaus". Haukes Resümee zur Jahreshauptversammlung und den Statements vonseiten der Sparten fiel positiv aus: "Der TSV ist für den Weg in die Zukunft gerüstet. Das gilt für den Trainer- und Betreuerbereich ebenso wie für die finanzielle Situation oder den stabilen Mitgliederstand." 723 Kinder, Jugendliche und Erwachsene gehören dem Verein an.

Weg in die Zukunft


Die Kontinuität hat eine Reihe von Gründen. Der Vorsitzende nannte die Verbundenheit und die Identifikation der Menschen zu ihrem TSV. "Eine wichtige Rolle spielt auch das breitgefächerte Angebot. Es umfasst alle Altersbereiche, vom Purzelvolk bis hin zur Gymnastik für die älteren Mitbürger." Positiv ist zudem, dass der TSV nicht selbst Eigentümer der Sportstätten ist. Die Gemeinde stellt Turnhalle, Sportplatz und Kegelbahn zur Verfügung.

Dennoch sei es an der Zeit für frischen Wind und neue Ideen. Hauke ist aber realistisch. Der komplette Austausch des Vorstandes 2017 werde wohl nicht funktionieren. "Den sanften Wechsel brauchen wir aber. Er ist für den Weg in eine gute Zukunft unverzichtbar." Eine Mammutaufgabe sei es darüber hinaus, nach weiteren Trainern und Betreuern für den Breiten- und leistungsorientierten Sport zu suchen.

Jugend plant Freizeit


Hoch im Kurs steht bei der Vereinsjugend das Zeltlager am Monte Kaolino. Jonas Meiler berichtete von 40 Teilnehmern. Die Vorbereitungen für den kommenden Sommer laufen, ebenso für die Freizeit am Spitzingsee. "Der TSV schreibt Erfolgsgeschichte", lobte Bürgermeister Thomas Meiler. Der hohe Stellenwert des Vereins zeige sich nicht zuletzt am Zuspruch auswärtiger Interessenten: "Sie fühlen sich hier wohl und wissen das Angebot zu schätzen."

Die Kommune steuere nach Kräften zu den Vereinszielen bei und werde das weiter ausbauen. Meiler kündigte an, eine reizvolle Nordic-Walking-Strecke auszuweisen.

Auf und ab in den SpartenHoch geht es bei den Turnern her. Spartenleiter Josef Käs berichtete aus zehn Riegen, die alle Altersgruppen abdecken. Ein großes Ziel hat sich für 2016 die Wettkampfgruppe gesetzt. Sie will nach dem vergeblichen Anlauf im vergangenen Jahr bei einem überregionalen Wettkampf mitmachen.

Acht Mannschaften haben die Fußballer für den laufenden Spielbetrieb gemeldet. Sandro Lugert würdigte das Engagement und die Situation im Schüler- und Jugendbereich: "Das lässt für die Zukunft hoffen." Spielgemeinschaften sind allerdings auch beim TSV ein Thema: "Die Geburtenzahlen sprechen eine deutliche Sprache." Hoffnung, die A-Klasse endlich zu verlassen, gibt es für die erste Mannschaft. Der aktuell zweite Rang sei eine gute Ausgangsbasis.

Von Personalproblemen erzählte Ulrike Pöllinger. Die beiden Kegelteams von "Alle Neun" müssen auf vier erkrankte Sportler verzichten. "Mut macht das Auftreten unseres Nachwuchstalents Christoph Schell." Wettersorgen plagen den Leiter der Sparte Ski, Peter Schwanitz. Die Disziplin Langlauf boome. Das gilt nicht nur für die Zahl der Brettlfans, sondern genauso für die Erfolge.

Für den Badminton-Sport warb Peter Sailer. Die Jagd nach dem kleinen Ball lasse sich von jedem schnell erlernen, mache Spaß, fördere Fitness und geistige Beweglichkeit. Die Ausgaben halten sich in Grenzen: "Leuten, die hineinschnuppern wollen, können wir sogar Schläger zur Verfügung stellen." (nm)
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