VdK-Frauen setzen sich ein
Weg mit Barrieren

Barrierereiheit wollen Peter Gruber, Angela Erfurt, Josef Rewitzer, Christian Eisenried, Sigrid Steinbauer-Erler und Lothar Höher (von links). Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
24.06.2016
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Ein wenig enttäuscht sind die 50 Frauen aus der Oberpfalz schon. Ein verspäteter Zug vereitelt die Teilnahme der VdK-Bundesvorsitzenden Ulrike Mascher an der Bezirks-Frauenkonferenz.

Die Zeit reichte nur zu einem Abstecher in die Weidener Geschäftsstelle. "Weg mit den Barrieren" - diese Aktion des VdK stand im Seminarhaus der KZ-Gedenkstätte im Mittelpunkt. Josef Rewitzer fand deutliche Worte. "Es ist höchste Zeit, in Deutschland tatsächlich Barrierefreiheit zu schaffen", sagte der VdK-Kreisvorsitzende. Viele Länder seien deutlich weiter: "Ohne zwingende gesetzliche Vorgaben geht es bei uns nicht. Auf freiwilliger Ebene funktioniert nur wenig." Rewitzer lud für den 8. Juli zur Großkundgebung in Neunburg vorm Wald ein: "Wir dürfen nicht nachgeben."

Hintergründe beleuchtete Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher: "Wichtig ist es, die Ziele offensiv anzugehen. Zeit und Geld spielen zwangsläufig eine Rolle." Mit Barrierefreiheit und weiteren Aufgaben des VdK - im Landkreis und in Weiden leben 18 000 Schwerbehinderte - setzten sich Bezirksfrau Angela Erfurt, der Ortsvorsitzender Rudi Schreier, Bezirksgeschäftsführerin Sigrid Steinbauer-Erler, Nachfolger Christian Eisenried und dritter Bürgermeister Peter Gruber auseinander.
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