Vogelherd braucht schönes Wetter

So sah es am Mittwoch am Vogelherd aus. Der Unterbau konnte, so wie hier in der Sudetenstraße, noch aufgetragen werden. Am Donnerstag war Schluss mit den Arbeiten. Der frühe Wintereinbruch verhinderte das Aufbringen der Feinschicht. Bild: nm
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Flossenbürg
12.11.2016
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Flockenwirbel und niedrige Temperaturen kommen etwas zu früh. Die Teerarbeiten am Vogelherd sind vorläufig eingestellt. Weiter geht es, wenn das Thermometer ein paar Grad mehr anzeigt.

(nm) Der Wetterbericht lässt Hoffnung aufkeimen. Dann bekommt das ausgedehnte Wohngebiet im Norden der Grenzgemeinde von der Waldmünchner Firma Wagner die Feinschicht für die Straßen. Das Gelände spielte am Donnerstag eine wichtige Rolle bei der Bedarfsanmeldung für das Städtebauförderprogramm.

Drei große Projekte 2017


Der Vogelherd steht entsprechend der vom Gemeinderat am Donnerstag getroffenen Entscheidung auf der Liste ganz oben. Er beinhaltet förderfähige Kosten von mehr als 1,5 Millionen Euro. Abgewickelt wird das Projekt zum Großteil noch heuer. Restarbeiten stehen im kommenden Jahr an, zum Beispiel der obere Teil der Silberhüttenstraße. Sie wurde zusätzlich in die Maßnahme aufgenommen.

Bürgermeister Thomas Meiler stellte für 2017 drei neuen Projekte vor. 100 000 Euro an förderfähigen Kosten sind für die Umgestaltung des Rathausvorplatzes geschätzt. Weitere 250 000 Euro schlagen für die Befestigung des Park- und Festplatzes an der Silberhüttenstraße zu Buche. Der größte Brocken, 537 000 Euro, werden für die Sanierung des Wohngebäudes in der Flosser Straße fällig.

Das Ergebnis der örtlichen Rechnungsprüfung für 2015 stellte Ausschussvorsitzender zweiter Bürgermeister Alexander Sailer vor. Einwände gab es gegen das knapp 3,7 Millionen umfassende Zahlenwerk nicht. Ursprünglich veranschlagt waren 3,8 Millionen Euro. Ums Geld ging es erneut beim Hinweis von Meiler: "Wir werden heuer eine Bedarfszuweisung von 200 000 Euro bekommen, voraussichtlich mit der Auflage, einen Großteil des Betrags für Sondertilgungen einzusetzen."

Gaisweiher: Es geht voran


Keine Einwände erhob das Gremium gegen die Bauvoranfrage von Beate und Martin Wettinger. Das Ehepaar will im Bereich Rückersmühle ein Haus errichten. "Die Gemeinde ist auf der Suche", verwies der Bürgermeister auf die Einstellung eines Bauhofleiters und Wasserwartes. Gut voran gingen die Arbeiten am Zentralgebäude der Freizeitanlage Gaisweiher.

Die Gaststätte hat eine neue Decke bekommen. Fertig ist bereits die Heizung. In den nächsten 14 Tagen werden die Fenster getauscht. Birgit Neumann freute sich über ein Geburtstagsständchen von Gremium und Sitzungsbesuchern.
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