Wimpelwandergruppe trrifft sich 20 Jahre nach einer Mammuttour
500 verrückte Kilometer

Wimpelwanderer und Wurzelstolperer erinnerten sich an Albert Schwägerl. Vor 20 Jahren absolvierten die Gruppen eine legendäre Mammut-Tour nach Wernigerode. Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
22.07.2016
36
0

Die Mitglieder der legendären "Wimpelwandergruppe 96" des OWV treffen sich aus gutem Grund auf dem evangelischen Friedhof. Sie erinnern sich an Albert Schwägerl, der damals mit dabei war und 2002 verstarb. Es waren bewegende Momente.

Die Freude über die Geste stand Witwe Edith Schwägerl ins Gesicht geschrieben. Die Gedanken schweiften zwei Jahrzehnte zurück.


Männer vom Oberpfälzer Waldverein (OWV) hatten 1996 den Wimpel, der damals beim Deutschen Wandertag in Weiden flatterte, auf einer 500 Kilometer langen Tour per pedes nach Wernigerode im Harz, den nächsten Austragungsort, gebracht.
Der Rothenstädter Schorsch Kick hatte deshalb zur Jubiläumswanderung eingeladen, mit diesem besonderen Startpunkt am Grab des verstorbenen Freundes.

Dreiwöchige Mammut-Tour


Kick erzählte Details über die Mammut-Tour, die die Gruppe damals in drei Wochen bewältigt hatte und die die Teilnehmer zusammenschweißte. Schwägerl habe über den Verlauf Tagebuch geführt. Nicht festgehalten, aber für alle unvergessen war ein Nachtquartier direkt über einem Ziegenstall. Den zwölf Oberpfälzern blieb es im Übrigen vorbehalten, den "HET-Weg" ins Leben zu rufen. Die Trasse verbindet die klassischen Wandergebiete Harz, Eichsfeld und Thüringer Wald.

Nach einer guten halben Stunde am Grab und einem gemeinsamen "Vater unser" entfloh die Gruppe der brütenden Hitze in die schattigen Wälder im Norden Flossenbürgs. Mit dabei waren auch die "Wurzelstolperer". Dem Freundeskreis aus den Reihen des OWV gehörte auch Schwägerl an.

Panoramaweg vorgestellt


Vom örtlichen Waldverein stellte Alfred Helgert den 30 Männern einen Höhepunkt in der Grenzgemeinde vor. Der Panoramaweg rund um die Kogeri basiert auf seiner Initiative und seiner Begeisterung für die sich bietenden Ausblicke. Etwas weiter unterwegs war das zweite Team. Die Teilnehmer marschierten vom Mittelpunkt Mitteleuropas in Hildweinsreuth aus zur Silberhütte. Zur Einkehr trafen sich die Gruppen im "Sankt Ötzener Hof".
Weitere Beiträge zu den Themen: Vereine (1557)OWV (58)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.