Schützenverein Thansüß stellt Schießbetrieb ein
Tell lässt die Waffen schweigen

Das Bauteam unter Leitung von Zimmermeister Moritz Lobenhofer (Dritter von links) ist stolz auf die Errichtung des SV-Stodl. Bild: bk
Freizeit
Freihung
05.02.2016
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Überwiegend junge Leute besuchten die Hauptversammlung der Tell-Schützen. Neun von ihnen erklärten ihren Beitritt und stabilisierten den nun 58 Mitglieder zählenden Verein. Dies freute besonders Schützenmeister Reinhard Seidl.

Thansüß. Für den Tell-Chef standen Bewirtschaftung und Unterhalt des gut frequentierten Vereinsheimes im Mittelpunkt. Den Schießsport hingegen habe man eingestellt, und der Ausschuss habe auch den Rückbau des Zielbereichs auf der Bühne gebilligt, sagte Seidl. Der Schießstand könne ohne große Anstrengungen so nicht mehr betrieben werden.

"Wir werden aber den Schießsport weiter fördern", versprach er. Bei Interesse würden Schießabende bei Nachbarvereinen organisiert. Eine Wiederaufnahme des eigenen Schießbetriebs sei möglich, wenn sich wieder aktive Mannschaften bilden, signalisierte der Vorsitzende.

Die Kirwajugend als Vereinsgruppe bewährte sich als Ausrichter von Maifest, Johannisfeuer und Kirwa. Im Zusammenwirken mit dem Frauenverein "Die Unverbesserlichen" ging die Rosenmontags-Faschingskneipe erfolgreich über die Bühne. Sehr gut angenommen wurde der Kinderfasching. Den Gewinn von fast 700 Euro investierte der Verein in die Aufwertung des Spielplatzes. "Seilbahn, Piratenturm und Vogelnestschaukel liegen zum Aufstellen im Frühjahr bereit." Seidl dankte den fleißigen Helfern bei der Erneuerung der WC-Anlagen und der Gemeinde für die Übernahme der Materialkosten.

Das Defizit von rund 5000 Euro begründete Gerhard Grünbauer mit Ausgaben von über 6000 Euro für den Stodlbau. Für Spielgeräte wurden 5000 Euro ausgegeben. Die Heimbewirtschaftung erbrachte einen Gewinn. Mit der einstimmig befürworteten Satzungsänderung wurde der kulturelle Wert für das 500-Seelen-Dorf festgezurrt.

Zweiter Schützenmeister Andreas Luber kündigte als nächste Vorhaben das Pflastern des Vorplatzes am Vereinsheim und die Dachausbesserung an. Im Giebel will man Platz für weitere Lagermöglichkeit schaffen.
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