Konzert vereint Chansons und Percussion perfekt
Die puren Emotionen

Chansons am laufenden Band, aber auch poetische Lieder waren von Caroline Bungeroth zu hören. Unterstützt wurde sie von ihrem Bruder Christian an verschiedenen Percussion-Instrumenten. Bild: prö
Kultur
Freihung
22.10.2016
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Chansons am laufenden Band standen am Samstag auf dem Programm der Kulturscheune Elbart. Dazu angereist waren Caroline Bungeroth aus Berlin und ihr Bruder Christian aus Amsterdam. Unter dem Titel "Padam, Padam, so ist das Leben ..." waren bekannte Melodien von Edith Piaf, Hildegard Knef und Astor Piazolla zu hören.

Bemerkenswert waren aber auch die vielen Eigenkompositionen der Künstlerin, die sich in Melodie und Text stark an das im französischen Kulturkreis verwurzelte, liederhafte Musikgenre, eben das Chanson, anlehnten. Anspruchsvoll thematisierte Bungeroth die Lebenswelt unserer Gesellschaft, ganz in der Tradition der Musiklegenden Piaf, Juliette Gréco, Gilbert Bécaud, Charles Aznavour und der Chanson-Hochburgen im Pariser Stadtteil Montmartre, wie Chat Noir, Moulin Rouge oder Folies-Bergéres. Nicht weniger vielfältig wählte sie themenbezogen ihre eigene Musiksprache von Tango über Swing und Jazz bis zum Flamenco.

Caroline Bungeroth, ein hochemotionales Energiebündel, ist ausgebildete Sängerin mit einem naturgegebenen komödiantischen Talent, die sich obendrein am Klavier auch noch selbst begleitet. Den Schalk im Nacken kann sie selbst bei ernsten Texten kaum verbergen. Auch stimmlich ist sie sehr facettenreich: Sie singt nicht nur die Tonleiter rauf und runter, sie girrt, lacht, jauchzt, röhrt, pfeift, miaut - ganz wie es die Situation erfordert. Kongenial unterstützt wurde sie von ihrem Bruder Christian an den Percussions, Ingenieur der Luft- und Raumfahrttechnik, Autodidakt und musikalisch ganz auf seine Schwester fixiert. So harmonierten Piano und Percussions exzellent und ergänzten sich in idealer Weise.
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