Bürgermedaille in Gold

Bei der Jubiläumsfeier verlieh die Marktgemeinde Freihung Hartmut Schendzielorz die Bürgermedaille in Gold. Vorne, von links: Bürgermeister Norbert Bücherl, Hartmut Schendzielorz, Maria Schendzielorz, 2. Bürgermeister Helmut Klier. Hinten, von links: Die Markträte Reinhard Seidl, Johannes Ott, Helmut Wurzelbacher und 3. Bürgermeister Klaus Meißner. Bild: prö
Lokales
Freihung
15.09.2015
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Herausragende Verdienste müssen vorliegen, um mit der Bürgermedaille in Gold ausgezeichnet zu werden. Diese große Ehrung wurde Hartmut Schendzielorz zuteil.

(prö) Bürgermeister Norbert Bücherl erklärte in Anwesenheit der Markträte und der Familie Schendzielorz: "Der Dank der ganzen Gemeinde ist auch in der Verleihung der Bürgermedaille verankert, die ich zum Zeichen der Anerkennung für die kommunalpolitischen sowie ehrenamtlichen Verdienste zum Wohle der Allgemeinheit im Namen der Bevölkerung überreiche".

Vielfältige Leistungen

In seiner Laudatio zählte Bücherl die vielfältigen Leistungen von Hartmut Schendzielorz auf. Die einstimmige Entscheidung des Marktgemeinderats dokumentierte dessen Leistungen um das örtliche Gemeinwohl, ergänzte der Bürgermeister. "Schendzielorz hat mit der Annahme unterschiedlichster ehrenamtlicher Tätigkeiten am Erhalt, aber auch am Auf- und Ausbau kultureller und sozialer Einrichtungen, Veranstaltungen und Aktivitäten in der Gemeinde, größtenteils im Ortsteil Elbart, an vorderster Stelle beigetragen.

Der Radfahrerverein Elbart wurde 1974 auf seine Initiative wiedergegründet und er übernahm 20 Jahre lang das Amt des Vorsitzenden. Für sein Wirken wurde er 2001 zum Ehrenvorsitzenden ernannt." Als Vorsitzender des Sport- und Kulturausschusses begann Schendzielorz 1997 mit der Reformierung des damaligen Heimkehrer-Krieger- und Soldatenbundes zur neuen Soldaten- und Reservistenkameradschaft Freihung.

Im Jahre 2000 wurde er zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden des Bayerischen Soldatenbundes, Kreisverband Amberg, gewählt. Dieses Amt bekleidet er noch heute. "Schendzielorz verschrieb sich besonders der Jugendarbeit im Sinne des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Neben seinen Aktivitäten als Projektleiter ist er seit 2008 als offizieller Vertreter für den Kreisverband Amberg-Sulzbach im Vorstand des Bezirksverbandes tätig", betonte Bücherl.

Schendzielorz war auch mehr als drei Jahrzehnte in der Kommunalpolitik aktiv. 1973 war er Gründungsmitglied des Ortsverbandes der Jungen Union und bekleidete 26 Jahre das Amt des Vorsitzenden des CSU- Ortsverbandes Freihung. Wegen dieser Verdienste ernannte in die CSU zum Ehrenvorsitzenden.

Von 1978 bis 1996 gehörte er dem Freihunger Marktgemeinderat an, von 1996 bis 2002 war er 3. Bürgermeister. Von 1984 bis 1992 und von 2006 bis 2009 war Schendzielorz Laienrichter am Amtsgericht Amberg und 2009 bis 2013 als Schöffe beim Landgericht Amberg.

Für seine kommunalpolitischen Verdienste wurde Schendzielorz 2002 mit der Dankesurkunde des Freistaates Bayern geehrt. 2008 überreichte ihm Landrat Richard Reisinger in Vertretung von Bundespräsident Horst Köhler die Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Hartmut Schendzielorz bezeichnete es als große Ehre, dass ihm die Bürgermedaille in Gold verliehen wurde. Ein großes Stück dieser Ehrung gehöre auch seiner Frau Maria. "Ohne ihr tolerantes Verhalten wäre so manches nicht möglich gewesen."
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