Das Ergebnis der
Internet werden Beine gemacht

Lokales
Freihung
16.10.2015
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Ausschreibung für die Breitbandversorgung mit schnellem Internet war das beherrschende Thema bei der Sitzung des Freihunger Marktgemeinderates. Der Auftrag ging an die Telekom.

(prö) Der leitende Beamte Max Heindl informierte das Gremium über die Ausschreibung zur Breitbandversorgung. Erschließungsgebiete sind Industriestraße, Freihung und Elbart.

Wirtschaftlichkeitslücke

Nach Auswertung der vorliegenden Angebote durch die Firma Breitbandberatung Bayern GmbH in Neumarkt stand fest, dass die Firma Telekom zu einem Gesamtpreis von 426 240 Euro der billigste Bieter war. Die darin beinhaltete Wirtschaftlichkeitslücke in Höhe von 231 000 Euro übernimmt der Freistaat Bayern zu 80 Prozent, der Markt Freihung zu 20 Prozent. Ergänzend teilte Heindl mit, dass die Telekom das NGA-Netz "Schnelles Internet" mit einer VDSL- und FTTH-Lösung realisiert.

An billigsten Bieter

Nach eingehender Beratung beschloss der Marktgemeinderat, den Auftrag an die Telekom zu vergeben. Bürgermeister Norbert Bücherl wurde ermächtigt, vorbehaltlich der Zustimmung der Bundesnetzagentur und der Regierung der Oberpfalz, die Kooperationsverträge mit der Telekom abzuschließen. Danach ist der Förderantrag bei der Regierung einzureichen.

Ein Kanalkatasters für die Entwässerungseinrichtung der Gemeinde Freihung soll aufgestellt werden. Verwaltungsamtmann Max Heindl erläuterte die Sachlage und verwies auf das Bayerische Wassergesetz, nach dem die Betreiber der Anlagen verpflichtet sind, ein derartiges Kataster zu führen.

Ein Sonderprogramm für eine Zuwendung durch den Freistaat Bayern ist bis vorerst 31. Dezember 2015 befristet. Die Förderung beträgt einen Euro je Meter Kanal. Nach einer kontroversen Diskussion wurde beschlossen, beim zuständigen Wasserwirtschaftsamt einen Antrag für eine Förderung zu stellen. Eine Auftragsvergabe zur Umsetzung behält sich der Marktrat vor.

Neue Satzung

Weiteres Thema waren die Änderung der Erschließungsbeitragssatzung. Bürgermeister Bücherl erläuterte, warum ein Neuerlass der Satzung und somit die Auflösung der bereits 1978 erlassenen Vereinbarung erforderlich ist. Das Gremium stimmte dem Entwurf zu. Die Satzung tritt am 1. Januar 2016 in Kraft.

Für Einsätze der gemeindlichen Feuerwehren wurde eine Satzung über Kostenersatz für Leistungen, die nicht zu den gesetzlich vorgeschriebenen gehören, erlassen.
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