Der Job bleibt in der Familie: Kreisbrandinspektor Karl Luber übergab nach 28 Jahren als Kommandant der Feuerwehr Freihung den Führungsstab direkt an seinen Sohn Andreas Luber. Der war in der Dienstversammlung zum neuen Aktiven-Chef gewählt worden.
Nun kommandiert der Sohn

Die Freihunger Feuerwehr hat zwei neue Kommandanten (von links): Bürgermeister Norbert Bücherl, Kreisbrandinspektor Karl Luber, Kommandant Andreas Luber, dessen Stellvertreter Richard Pröm, Harald Häusler und Kreisbrandmeister Martin Schmidt. Bild: nbu
Lokales
Freihung
25.10.2014
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(nbu) Zur außerordentlichen Dienstversammlung, die nach dem Rücktritt der beiden Kommandanten Karl Luber und Harald Häusler erforderlich war, hatten sich 34 wahlberechtigte Aktive im Schulungsraum des neuen Feuerwehrhauses eingefunden.

Bürgermeister Norbert Bücherl dankte den scheidenden Kommandanten, "die beide seit 1986 und somit ununterbrochen mehr als 28 Jahre der Stützpunktfeuerwehr Freihung in herausragender Funktion vorstanden". Der Rückzug von den Führungsämtern stand bereits seit der Dienstversammlung im Jahr 2010 fest. Als Termin für diesen Schritt hatten sie die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses angekündigt. Gesagt, getan: Nachdem das neue Gebäude im August feierlich seiner Bestimmung übergeben worden war, wurde zu einer Dienstversammlung mit Neuwahlen gerufen.

In der geheimen Abstimmung wurde auf Vorschlag von Bürgermeister Norbert Bücherl mit Andreas Luber ein seit seiner Jugendzeit engagierter Feuerwehrmann zum neuen Kommandanten gewählt. Er erhielt 32 von 34 Stimmen. Ebenfalls auf Vorschlag des Gemeindeoberhaupts wurde mit Richard Pröm aus Tanzfleck ein erfahrener Feuerwehrmann zum stellvertretenden Kommandanten bestimmt. Der erfahrene Gruppenführer und Gerätewart bekam ebenso 32 Stimmen.

Bücherl dankte den beiden Gewählten für ihre Bereitschaft, im Dienste der Marktgemeinde und zum Wohle der Bevölkerung das anspruchsvolle Ehrenamt des Feuerwehrkommandanten für sechs Jahre zu übernehmen. Der Bürgermeister sagte die Unterstützung der Gemeinde bei der Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen, aber auch für die Aus- und Weiterbildung zu, soweit es die finanziellen Möglichkeiten erlauben. Den beiden scheidenden Kommandanten wird eine angemessene Verabschiedung zuteil, versprach der Rathauschef.
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