Einsatz, Geschlossenheit, Feiern, Freundschaft und Geborgenheit sind die "fundamentalen Säulen" des Evangelischen Frauenkreises (EFK). Und im Zentrum steht Jesus Christus. So charakterisierte Pfarrer Matthias Weih die Gruppierung, die vor 30 Jahren gegründet wurde.
30 Jahre von Jesus getragen

Gratulanten zum 30. Geburtstag des evangelischen Frauenkreises: Bürgermeister Norbert Bücherl (Zweiter von rechts) überreichte an Vorsitzende Christa Heidrich (Zweite von links) den Ehrenteller des Marktes Freihung und eine Geldspende, ebenso 2. Bürgermeister Herbert Rudolph (rechts). Pfarrer Matthias Weih (links) dankte der seit über 20 Jahren tätigen Heidrich mit einem selbstgebastelten Stern, einer Laubsägearbeit aus über 500 Schnitten. Bild: bk
Lokales
Freihung
12.12.2014
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(bk) Mit einer von der Stubnmusi mitgestalteten Dankandacht in der adventlich beleuchteten Friedenskirche und einer Feier beging der Evangelische Frauenkreis seinen runden Geburtstag.

Starke Gemeinschaft

Pfarrer Matthias Weih stellte fest: "Viele haben in diesen 30 Jahren mitgewirkt und den Kreis zu dem gemacht, was er nun ist: ein Spiegel, ein Abbild des Gemeindelebens." Dass eine starke Gemeinschaft über viele Jahre halte, sei nicht das Verdienst des Menschen, sondern von Jesus, "der uns umgibt mit seiner Fürsorge und uns befähigt, in Geschwisterlichkeit miteinander verbunden zu sein". Und weiter: "Einer ist euer Meister, ihr aber seid alle Schwestern, egal ob katholisch oder evangelisch." Pfarrer Weih wünschte, dass der Frauenkreis, getragen von Jesus Christus, noch lange weiter bestehe.

Soziales Engagement

Die Feier im Gemeindehaus, an der auch die Gründerin und Ehrenvorsitzende Johanna Päge aus Luhe teilnahm, eröffnete Vorsitzende Christa Heidrich.

"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" - nach dieser Weisheit von Erich Kästner handle der EFK, betonte der Freihunger Bürgermeister Norbert Bücherl, der auch im Namen von Weiherhammers 2. Bürgermeister Herbert Rudolph zum Jubiläum gratulierte. Das auch soziale Engagement des EFK sei darauf ausgerichtet, Frauen aus den Orten Kaltenbrunn, Thansüß und Freihung mit den unterschiedlichsten Themen zusammenzuführen, Unternehmungen umzusetzen und damit einen Gemeinschaftssinn zu vermitteln.

Nachdem das warme Büfett verspeist war, zeichnete stellvertretende Vorsitzende Gisela Grünbauer in ihrer Rückblende ein anschauliches Bild der facettenreichen Vereinsarbeit. "In diesen 30 Jahren haben wir in einer wunderbaren Gemeinschaft, in Freude und Harmonie viel Schönes erlebt und Wissenswertes erfahren. Die gute Atmosphäre, der Zusammenhalt und die Freundlichkeit sprechen für sich", unterstrich die Chronistin. Auch katholische Frauen gehörten zum auf 56 Mitglieder angewachsenen Kreis - ein Beispiel für gelebte Ökumene.

Die Schülerin Marlene Biller kam als Engel und beschenkte die rund 60 Besucher mit Weihnachtssternen.
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