Evangelischer Frauenkreis feiert 30-jähriges Bestehen - Inzwischen 56 Mitglieder
Ein Spiegel der Gemeinde

Gratulanten zum 30. Geburtstag: Bürgermeister Norbert Bücherl überreichte an Vorsitzende Christa Heidrich den Ehrenteller des Marktes Freihung und eine Geldspende (Mitte). Zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph und Pfarrer Matthias Weih (links) dankten mit einem selbstgebastelten Stern, eine Laubsägearbeit aus über 500 Schnitten. Bild: bk
Lokales
Freihung
11.12.2014
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Mit einer Dankandacht in der adventlich beleuchteten Friedenskirche, die von der "Stub'nmusi" mitgestaltet wurde, und einer besinnlichen Feier beging der Evangelische Frauenkreis (EFK) sein 30-jähriges Bestehen. Pfarrer Matthias Weih charakterisierte Einsatz, Geschlossenheit, Freundschaft und Geborgenheit als "fundamentale Säulen". Christus stehe im Zentrum. "Viele haben in diesen 30 Jahren mitgewirkt und den Kreis zu dem gemacht, was er nun ist: ein Spiegel, ein Abbild des Gemeindelebens," sagte Weih. Dass eine starke Gemeinschaft über viele Jahre halte, sei nicht das Verdienst des Menschen, sondern Jesu Verdienst, der uns umgebe mit seiner Fürsorge und uns befähige, in Geschwisterlichkeit miteinander verbunden zu sein. "Einer ist euer Meister, ihr aber seid alle Schwestern, egal ob katholisch oder evangelisch". Pfarrer Weih wünschte, dass der Frauenkreis, getragen von Jesus Christus, noch lange weiter bestehe. Im Gemeindehaus begrüßte Vorsitzende Christa Heidrich auch Gründerin und Ehrenvorsitzende Johanna Päge aus Luhe.

"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es". Nach dieser Weisheit von Erich Kästner handle der EFK, betonte Bürgermeister Norbert Bücherl. Das soziale Engagement des EFK sei darauf ausgerichtet, Frauen aus den Orten Kaltenbrunn, Thansüß und Freihung mit den unterschiedlichsten Themen zusammenzuführen, Unternehmungen umzusetzen und damit einen gewissen Gemeinschaftssinn zu vermitteln und zu stärken.

Nach dem Genuss eines warmen Büfetts zeichnete stellvertretende Vorsitzende Gisela Grünbauer in ihrer Rückblende ein anschauliches Bild der facettenreichen Vereinsarbeit. "In diesen 30 Jahren haben wir in einer wunderbaren Gemeinschaft, in Freude und Harmonie viel Schönes erlebt und Wissenswertes erfahren." Auch katholische Frauen gehörten zum 56-köpfigen Mitgliederkreis - ein Beispiel für gelebte Ökumene. Die Schülerin Marlene Biller beschenkte als Engel die rund 60 Besucher mit einem Weihnachtsstern.
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