Freihung wünscht sich Betreutes Wohnen und will Senioren mehr einbeziehen
Nur der Investor fehlt

Reinhold Koppmann, Christa Heidrich, Otto Schönberger, Bürgermeister Norbert Bücherl, Barbara Mohr und Klaus Meißner (von links) tüfteln an neuen Konzepten für Senioren.
Lokales
Freihung
21.01.2015
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Die Marktgemeinde Freihung will sich auf den demografischen Wandel einstellen. Unter anderem wünscht sich das Rathaus Betreutes Wohnen. Das teilte Bürgermeister Norbert Bücherl mit.

Das will er auch bei der Auftaktveranstaltung am 22. Januar im Landratsamt zum Thema "Seniorenpolitisches Gesamtkonzept" des Landkreises Amberg-Sulzbach vorbringen. Beim Vorgespräch waren auch Reinhold Koppmann, der Gründer des Bündnisses für Familie in Amberg, Seniorenbeauftragter Klaus Meißner sowie Barbara Mohr, Christa Heidrich für den Seniorenstammtisch und für den Senioren-Rollerclub Seugast Otto Schönberger dabei.

Zunächst ging es darum, festzustellen, welche Möglichkeiten für Senioren in der Gemeinde schon angeboten werden und was noch zu verbessern sei. Dabei waren die Diskussionsteilnehmer eigentlich recht zufrieden. So sei in Seugast das Angebot für die Senioren recht gut, die Seniorinnen gingen aber ganz leer aus. Meißner und Schönberger stellten in Aussicht, in allernächster Zeit nach dem Vorbild des Seniorenstammtisches eine ähnliche Veranstaltung für Frauen einzurichten, wenn es dafür Bedarf gebe.

Koppmann lenkte die Aufmerksamkeit auf eine Gruppe, die gerne übersehen werde: die Hochbetagten. Um auch sie in das gesellschaftliche Leben einzubeziehen, sei ein Hol- und Bringdienst zu den Seniorenveranstaltungen in Erwägung. Bürgermeister Bücherl sprach sich für einen Seniorenbeirat aus, der den Anliegen älterer Bürger in der Gemeinde Gewicht verleihen könne. Das mittelfristige Ziel müsse aber Betreutes Wohnen sein, um zu verhindern, dass ältere Mitbürger gezwungen sind, fortzuziehen. Er habe dazu auch schon einige Konzepte im Kopf, betonte Bücherl. Es fehlten nur noch die Investoren.

Christa Heidrich freute sich am Ende des Treffens über einen Scheck, den ihr Bürgermeister Norbert Bücherl vom Deutsch-Amerikanischen Gemeinsamen-Ausschuss (DAGA) für die Seniorenarbeit des evangelischen Frauenkreises weiterreichte.
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