Freihunger Advent in der Kulturscheune Elbart mit der Stubenmusik Bogner aus Weiherhammer
Wie der Duft von Zimt und Spekulatius

Die Stubenmusik Bogner und Reinhold Escherl (rechts) begeisterten die Zuhörer beim Freihunger Advent. Bild: prö
Lokales
Freihung
09.12.2014
0
0
(prö) Mit festlicher Stubenmusik und passenden Geschichten zu der vielbeschworenen staden Zeit setzte in der Kulturscheune Elbart am Samstagabend der fünfte Freihunger Advent weihnachtliche Zeichen. Nicht nur das Publikum stammte aus der Region und den Nachbarlandkreisen, das galt auch für die Auftretenden.

Die Stubenmusik Bogner etwa, die aus Weiherhammer stammt und als Ensemble drei Generationen einer Familie umfasst. Sie gab dem Abend mit ihrer stimmungsvollen Musik einen atmosphärisch passenden Rahmen. Mal besinnlich, mal heiter, mal leise und dann wieder mit Verve, wurden Landler, Menuette, traditionelle, höfische Tänze und Weihnachtsmelodien dargeboten.

Mit Zither, Hackbrett, Gitarre, Querflöte und Kontrabass zogen Alfons Bogner und seine Familie die Zuhörer einmal mehr in ihren Bann. Erstmals integrierte die Gruppe auch einen Männerdreigesang und ein Frauenduett in ihr Programm. Man hätte die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören, so konzentriert und aufmerksam wandte sich das Publikum den musikalischen Darbietungen zu.

Dazwischen gab es besinnliche und heitere Texte, die unter anderem aus der Feder von Lothar Wandtner, Toni Lauerer und Gerhard Polt stammten. Rezitiert nicht in Hochdeutsch, sondern originärer Oberpfälzer Mundart. Reinhold Escherl, Mitglied der Freudenberger Bauernbühne und vielen als Kammerdiener des Winterkönigs Friedrich V. beim Amberger Welttheater in Erinnerung, brillierte einmal mehr als Vorleser.

Mit sonorer Stimme, die mal sanft und warmherzig klang, mal rau und polternd daherkam, traf Escherl immer den richtigen Ton und begeisterte einmal mehr seine Zuhörer. Nach altem Brauch des Salzburger Adventssingens endete die feierliche Veranstaltung mit dem ergreifenden Andachtsjodler. Mit der ausverkauften Oberpfälzer Grenzgangmusik von Cornelia Gurdan endet am Samstag, 13. Dezember, das diesjährige Programm in der Kulturscheune.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.