Gemeinde erteilt Auftrag - Verbesserung für Flüchtlinge
Brücken unter Lupe

Lokales
Freihung
27.03.2015
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(prö) Mit der Vorstellung der Förderkulisse "Karpfenland Mittlere Oberpfalz - Beitritt zur überregionalen Gebietskulisse LAG Schwandorf", dem Ergebnis der Ausschreibung für die Hauptprüfung der gemeindlichen Brücken (weitere Vorgehensweise) sowie mit der Ersatzbeschaffung eines Fahrzeuges für den Bauhof befasste sich zuletzt der Freihunger Marktgemeinderat.

Bürgermeister Norbert Bücherl informierte, dass der Markt und die weiteren AOVE-Gemeinden bereits seit etlichen Jahren Mitglied in der Gebietskulisse LAG Schwandorf seien. Es werde kein Beitrag erhoben. Einer Verlängerung der Mitgliedschaft bis 2020 wurde zugestimmt.

Ein weiterer Punkt war die Vergabe der Prüfung für die gemeindeeigenen Brücken, zu der die Kommune alle sechs Jahre verpflichtet ist. Das günstigste Angebot gab das Ingenieurbüro K+U-Plan aus Wunsiedel ab, so Bücherl. Die Gesamtkosten für die fünf gemeindeeigenen Brücken beliefen sich auf 6700 Euro. Das Gremium stimmte der Vergabe zu.

Weiter ging es mit dem Thema Ersatzbeschaffung für den 24 Jahre alten Unimog. Besorgt soll entweder ein neuer Unimog oder ein MAN-Lkw werden. 2. Bürgermeister Helmut Klier und Bauhofvorarbeiter Karlheinz Luber haben Informationen bei verschiedenen Bauhöfen eingeholt. Vorgeschlagen wurde ein Unimog mit Ladefläche und Kranaufbau. Marktrat Helmut Wurzelbacher bemängelte, dass bei den Vorgesprächen mit den Firmen der Bauausschuss nicht eingebunden wurde. Um sich ein Bild vom geplanten Aufbau, insbesondere von Krananlage und Ausrüstung für den Winterdienst machen zu können, schlug er einen Ortstermin mit der Lieferfirma Göbel aus Weiden vor. Dazu sollte der Ausschuss eingeladen werden. Dem CSU-Antrag auf Rückstellung des Punktes stimmte das Gremium zu.

Bürgermeister Bücherl informierte, dass nach einem persönlichen Gespräch mit Regierungs-Vizepräsident Walter Jonas und der Abteilungsleiterin für Asylfragen, Carmen Boßle, Verbesserungen für die Asylbewerber in Tanzfleck erreicht werden konnten. Die Aufnahmekapazität wurde auf maximal 50 begrenzt. Die Einrichtung eines Büros mit einer festen Bezugsperson als Anlaufstelle (Hausmeister) für die Flüchtlinge mit festen Öffnungszeiten wurde zugesagt.
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