In einigen SPD-Ortsvereinen wechseln die Vorsitzenden
Neue Köpfe

Lokales
Freihung
05.05.2015
0
0
Sowohl in Hirschau als auch in Schnaittenbach gibt es einstimmige Beschlüsse des Stadtrats zu einer Realschule in Hirschau. Das berichtete Uwe Bergmann bei der Sitzung des SPD-Kreisvorstands im Gasthaus "Zur Post" in Freihung. Eine Realschule in Hirschau habe den Vorteil, dass Kinder wohnortnaher unterrichtet werden könnten.

In einigen SPD-Ortsvereinen hat es jüngst Veränderungen gegeben. So stellte Werner Scharl den neuen Vorsitzenden von Ensdorf, Hans Ram, vor und Ingrid Kandziora ihren Nachfolger an der Spitze des Ortsverbandes Poppenricht, Roger Hoffmann. In Schnaittenbach gibt es mit Daniel Hutzler als stellvertretenden Vorsitzenden eine Verjüngung.

Zuspruch für die Jusos

Juso-Kreisvorsitzender Lukas Stollner berichtete von den Aktivitäten der Jusos. In letzter Zeit hätten immer wieder junge Menschen zur SPD gefunden. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden in Königstein wolle man nach Möglichkeiten einer Einbindung von jüngeren Menschen in die Ortsvereinsarbeit suchen.

Winfried Franz, SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, gab einen Einblick in den Haushalt des Landkreises mit einer Summe von rund 105 Millionen Euro. Trotz Senkung der Kreisumlage habe der Landkreis hier noch Mehreinnahmen in Höhe von 550 000 Euro. Die SPD sehe Krankenhäuser als öffentliche Aufgabe. Das Kreiskrankenhaus werde gut geführt.

Seitenhieb auf Kustner

Ein großes Thema war auch die Rente. Das Rentenniveau müsse wieder auf über 50 Prozent angehoben werden. Der Kreisvorsitzende Reinhold Strobl verwies auf den Zusammenhang zwischen Einkommen und Rente. Ein geringes Einkommen bedeute auch eine geringe Rente. Der Mindestlohn bringe wenigstens eine geringe Verbesserung, sagte Strobl. Franz Kustner, der Präsident des Bauernverbandes in der Oberpfalz, lasse noch auf eine Darstellung der angeblichen Benachteiligungen für die Landwirtschaft durch den Mindestlohn warten.

Brigitte Bachmann berichtete vom kleinen Landesparteitag mit dem Thema "Barrierefreiheit". Nötig sei ein Abbau von Hürden im öffentlichen Leben für mobilitätseingeschränkte Personen, seh- oder hörbehinderte Menschen und Personen mit psychischen Behinderungen. Reinhold Strobl verwies darauf, dass die Staatsregierung vollmundig ein barrierefreies Bayern für 2023 angekündigt habe. Inzwischen sei das Wahlversprechen gebrochen worden. Nur noch staatliche Gebäude sollten bis 2023 barrierefrei sein, den Rest müssten die Kommunen schultern.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7906)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.