Jugendprojekt beim Volkstrauertag in Berlin
Arbeit für Frieden

Lokales
Freihung
25.11.2015
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Mit einer internationalen Delegation nahm das Jugendprojekt Oberpfalz an den Feierlichkeiten zum Volkstrauertag in Berlin teil. Unterstützt von Landrat Richard Reisinger - er ist auch Vizepräsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge - hatte Projektleiter Hartmut Schendzielorz eine Einladung erhalten.

Die Delegation setzte sich aus deutschen, französischen und polnischen Teilnehmern zusammen. Sie erlebte eine beeindruckende Veranstaltung unter dem Motto des Volksbundes "Versöhnung über den Gräbern, Arbeit für den Frieden". Schendzielorz: "Es war ohne Übertreibung eine Krönung der bisherigen Projektarbeit."

Aufgrund der Anschläge in Paris legte der Präsident des Volksbundes, Markus Meckel, einen Schwerpunkt auf alle Opfer von Krieg, Terror und Gewalt. Auch Bundespräsident Joachim Gauck sprach davon, dass die Erinnerung der grausamen Kriege und die Versöhnung über den Gräbern für ein friedliches Europa von zentraler Bedeutung sei. Angesichts der traurigen Anschläge habe das besondere Aktualität.

Dass beim Totengedenken auch Menschen anderer Nationen trauern, zeuge von der friedlichen Einigung. "Diesen Weg der europäischen Versöhnung versucht das Europäische Jugendprojekt Oberpfalz zu fördern", betonte Schendzielorz. Persönliche Kontakte beugten rechten Ressentiments vor und bauten Vorurteile ab. Die nächste Projektwoche findet vom 14. bis 22. Mai 2016 unter Schirmherrschaft Reisingers in Bayern statt.
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