Katholiken und Evangelische feiern gemeinsam Advent
Ökumenische Freude

Annette Nübler, Sprecherin des Großschönbrunner Pfarrgemeinderats, Pfarrer Bernhard Huber, Hanni Meißner und Bürgermeister Klaus Meißner (am Tisch von links) sowie viele Gäste der Adventsfeier hörten aufmerksam der Weihnachtsgeschichte von Pfarrer Matthias Weih (links) zu. Bild: prö
Lokales
Freihung
16.12.2014
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(prö) Hektik, Trubel und Lärm nehmen immer mehr zu in der sogenannten "staaden Zeit". Eine vorweihnachtliche Veranstaltung, die diesem Trend entgegensteuert, war auch heuer wieder die ökumenische Adventsfeier im Pfarrheim St. Josef, zu der die katholische und evangelische Gemeinde eingeladen hatten.

Die Advents- und Weihnachtszeit wurde in Liedern und Gedichten lebendig. Der Kirchenchor unter Leitung von Armin Spies sang passende Weisen. Nach der Geschichte "Das gestohlene Jesulein", vorgetragen von Christine Kummer, und dem Gedicht "Bleib einmal stehn" von Bärbel Mohr erzählten Christine Götz und Hans Rumpler eine lustige Weihnachtsepisode vom "Hochheiligen Paar". Die Geschichte von der Weihnachtskrippe von Toni Lauerer trug Pfarrer Matthias Weih bei. Gedanken über die hoffnungsvolle Zeit der Vorbereitung aufs Christfest sprach Pfarrer Bernhard Huber. Wichtig ist nach seinen Worten, "dass wir die Botschaft annehmen. Wir dürfen uns auf die Geburt Jesu freuen."

Bürgermeister Klaus Meißner unterstrich die gute Zusammenarbeit mit den beiden Konfessionen im vergangenen Jahr. Mit der Herbergssuche, bei der Maria und Josef von allen abgewiesen werden, sprach er auch das derzeitige Leid vieler Kriegsflüchtlinge an. Auch wir sollten heute jene aufnehmen, die auf der Suche nach einer Bleibe sind, meinte Meißner. Manfred Fritsche zeigte abschließend einen Dia-Vortrag mit Bildern von kirchlichen Festen 2014.
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