Mitglieder überzeugen sich vor Ort vom Fortschritt der SOC-Projekte
Glücksfall für junge Gambier

Für einen Neujahrsgruß in die Oberpfalz stellte sich die Truppe vom Skill-Center mit den Praktikantinnen Verena und Kathrin sowie Inge Iberl (Zweite von links) vor den Block, den sie alleine finanziert hat. Er ist deshalb nach Inge Iberl benannt ist. Bild: bk
Lokales
Freihung
22.01.2015
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"Wir konnten wieder ganz viele Menschen glücklich machen und hatten trotz der vielen Arbeit Spaß." In dieser Feststellung fasste Inge Iberl, Vorsitzende von "Socialis for the Gambia" (SOC) ihre Eindrücke nach dem Besuch der Vereinsprojekte im kleinsten westafrikanischen Staat zusammen. Vier Mitglieder hatten sie begleitet.

Die Oberpfälzer bereicherten die Kirche in Brufut mit Altardecken und Kerzen. Auf dem bei brütender Hitze 30-minütigen Fußmarsch zur Schule begleiteten sie viele Kinder. "Unsere Schule bot ein sauberes und blühendes Bild: Lehrer und Kinder in Uniformen, die Gebäude nach der Regenzeit frisch gestrichen und der Gemüsegarten - alles wunderbar", war die SOC-Delegation begeistert. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, die Kartons aus dem bereits eingetroffenen Container auszupacken und die Ware zu verteilen. Sie verschenkten Schultaschen, sortierten Kleidung, Schuhe, Bettwäsche und verteilten sie an Kinder, Lehrer und Dorfleute.

"Der Andrang im Kreativhaus war oft riesig. Wir brachten auch die Geschenke für die Kirche, Material für das schlecht ausgestattete Krankenhaus, Werkzeug für die Schreinerei, die Friseur- und Schneidersachen für das Skill-Center in die Häuser. Schulmöbel wurden sortiert und beschädigte in die Schreinerei geschafft", erzählt Iberl. 20 Schneider-,18 Friseur- und 5 Schreiner-Azubis zeigten sehr viel Engagement.

Auch beim SOC-Projekt in Sintet im Hinterland gab es für die SOC-Mitglieder ein Begrüßungsritual. "Das ganze Dorf war auf den Beinen. Wir haben bei toller Musik getanzt und dann das Vorgehen für das Skill-Center besprochen." Zurück in Brufut am Ausbildungszentrum und Gemüsegarten stellte Iberl fest: "Das sind gepflegte Inseln mitten in Afrika."

Und jeden Abend bedankten sich ehemalige Schüler für die Ausbildung, mit der ihnen SOC eine Zukunft ermöglicht. "Wir sind auf dem richtigen Weg. Mit dem Mitgliedsbeitrag von zehn Euro und Spenden können wir viel bewegen", bestätigte Iberl.
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