Sechs Jahre schon steht in Freihung der gesamte Hauptschultrakt leer. Ein untragbarer Zustand, wie Bürgermeister Norbert Bücherl und der
Seit sechs Jahren gähnende Leere

Bürgermeister Norbert Bücherl (rechts) informierte Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl über die leerstehenden Klassenzimmer und die Kosten der anstehenden Baumaßnahmen bei der Josef-Voit-Schule. Bild: prö
Lokales
Freihung
01.07.2015
1
0
Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl (SPD) finden.

(prö) Die beiden trafen sich zu einem Gespräch in der Josef-Voit-Schule und diskutierten dabei auch über die von vielen Seiten geforderte Realschule für Hirschau.

Der Bürgermeister teilte die Meinung Strobls, dass "die starre Haltung und Unflexibilität des Kultusministeriums die Situation mit den leerstehenden Hauptschulen eingeleitet hat". Bücherl bat den Abgeordneten, in diesem Zusammenhang nicht nur auf die leerstehenden Schulräume in Hirschau und Schnaittenbach, sondern auch auf die in Freihung hinzuweisen. Die Marktgemeinde liege im Nordosten des Landkreises und am Rande des Truppenübungsplatzes, weshalb ihr auch das Hinterland in Richtung Norden fehle.

"Der Markt Freihung hätte gerne eine Realschule im Kaolin-Pott unterstützt. Doch Landrat Richard Reisinger hat im Vorfeld und von Anfang an die Segel gestrichen, weil das Kultusministerium gegen die Schaffung einer Realschule in Hirschau war", sagte Bücherl. Vor allem habe er auch eine tatkräftige Unterstützung der beiden Bürgermeister Hermann Falk (Hirschau) und Josef Reindl (Schnaittenbach) vermisst. Lediglich die Stadtratsfraktionen aus Hirschau und Schnaittenbach hätten mit einem offenen Aufruf für die Realschule in Hirschau geworben. Nach Meinung Bücherls hätte diese Initiative aber von den beiden Bürgermeistern ausgehen müssen. "Um eine Realschule in Hirschau durchzusetzen, hätte es eines größeren Aufschreis bedurft", stellte Reinhold Strobl fest. Auch er kritisierte die Ruhe der Bürgermeister aus Hirschau und Schnaittenbach. Er glaube nach wie vor, dass es möglich wäre, eine Realschule in Hirschau durchzusetzen, wenn sich betroffene Bürger im Interesse ihrer Kinder zu Wort melden würden.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.