Sicheres Pflaster

Lokales
Freihung
27.07.2015
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Mit 344 Straftaten im vergangenen Jahr können die Gemeinden Freihung und Vilseck gut leben. Die Sicherheitslage sei gut, hieß es bei einem Gespräch zwischen Bürgermeistern und Vertretern der Polizei. Nur in einem Punkt gab es Kritik.

(prö) Die Bürgermeister Norbert Bücherl (Freihung) und Hans-Martin Schertl (Vilseck) bedauerten, dass die Polizeistation Vilseck ab 16 Uhr nicht mehr besetzt ist. Das sei der einzige Wehrmutstropfen, betonten die Rathauschefs bei der Zusammenkunft. Ansonsten gebe es an der Zusammenarbeit mit der Polizei nichts auszusetzen.

Mehr Einbrüche

618 Straftaten verzeichnete die Polizeiinspektion (PI) Auerbach im vergangenen Jahr in ihrem Dienstbereich. Bei einem Sicherheitsgespräch im Freihunger Rathaus mit Bürgermeister Norbert Bücherl und Bürgermeister Hans-Martin Schertl erklärten der stellvertretende Dienststellenleiter aus Auerbach, Polizeihauptkommissar Manfred Plößner, und der Vilsecker Dienststellenleiter, Hauptkommissar Arno Schäffler, dass die Kriminalitätsbelastung in der Region nach wie vor als niedrig einzustufen sei. Nach Angaben der beiden Polizeibeamten wurden 2014 im Schutzbereich insgesamt 618 Verbrechen und Vergehen (in Auerbach, Hirschbach, Königstein und Edelsfeld 274, und in Vilseck und Freihung 344) erfasst. Das sind insgesamt für beide Bereiche 15 Straftaten mehr als im Vorjahr.

Die Aufklärungsquote liegt im gesamten Bereich bei 66,7 Prozent (Vorjahr 68 Prozent). Dies bedeutet, dass etwa zwei Drittel aller Straftaten aufgeklärt würden, so die Beamten. Die Fallzahl bei Diebstahldelikten ist nach dem Anstieg im Jahr 2013 auf 174 Fälle um 19 Fälle auf 155 im Jahr 2014 gesunken. Zu erwähnen sei aber das verstärkte Aufkommen von Wohnungseinbrüchen. Von drei Fällen im Jahr 2013 stieg im Schutzbereich PI Auerbach die Zahl auf sechs Fälle. Im Bereich der sonstigen Straftaten ist eine Steigerung um zehn Fälle auf 170 gestiegen. Von den in diesem Bereich erfassten Daten bildet das Delikt der Sachbeschädigung mit 101 Fällen (Vorjahr: 71) den Schwerpunkt. Hier handele es sich oftmals um ein Delikt, das von Kindern und Jugendlichen begangen wird. "Gerade hier wäre die Aufklärung hilfreich, um erzieherisch auf die Täter einwirken zu können", sagte Plößner.
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