Wort mit Gewicht

Gratulation nach dem eindeutigen Wahlergebnis (von links): Verwaltungsleiter Max Heindl, Bürgermeister Norbert Bücherl, Pfarrvikar Stephen Annan, der neue Ortssprecher Klaus Siegert, Josef Regler und Tanja Siegler vom Wahlausschuss. Bild: prö
Lokales
Freihung
20.10.2014
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Ortssprechern fehlen einige Insignien eines regulären Gemeinderatsmandats. Das macht sie aber nicht überflüssig oder gar entbehrbar. Dieser Auffassung sind auch die Bürger von Groß- und Kleinschönbrunn.

(prö) Klaus Siegert wurde bei einer Versammlung in Großschönbrunn mit 93 Prozent der abgegebenen Stimmen zum Ortssprecher für die Gemeindeteile Groß- und Kleinschönbrunn gewählt. Damit vertritt er als beratendes Gemeinderatsmitglied die Interessen beider Dörfer im Plenum.

Bürgermeister Norbert Bücherl eröffnete die Versammlung, zu der 71 Einwohner aus Groß- und Kleinschönbrunn gekommen waren. Er verwies auf einen im Rathaus eingegangenen Antrag, einen bisher noch nicht installierten Ortssprecher zu wählen. Das sieht die bayerische Gemeindeordnung ausdrücklich vor, wenn Dörfer nicht mehr mit Mandatsträgern im Gemeinderat vertreten sind, und deren Bürger das wünschen. Mit den zurückliegenden Kommunalwahlen hatte sich diese Situation für Groß- und Kleinschönbrunn so ergeben.

Der Verwaltungsleiter im Freihunger Rathaus, Max Heindl, erläuterte der Versammlung das Prozedere ausführlich und verwies darauf, dass diese Wahl geheim und das Votum nicht an eine formelle Kandidatennominierung gebunden sei. Bücherl gab nach dem Urnengang das Ergebnis bekannt. Danach waren 70 gültige Stimmen abgegeben worden, 65 entfielen auf Klaus Siegert, drei Martin Scheidler und eine auf Alois Mägerl. Siegert, der bereits zwölf Jahre als Fraktionsvorsitzender der CSU dem Marktgemeinderat angehörte, nahm die Wahl an.
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