Gemeinderat Freihung diskutiertSanierung der Josef-Voit-Schule
Bis zu 90 Prozent Förderung

Politik
Freihung
28.01.2016
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Der Antrag auf Aufnahme der Sanierung der Josef-Voit-Schule in das bayerische Förderprogramm war ein wichtiges Thema im Freihunger Marktgemeinderat.

Bürgermeister Norbert Bücherl und Verwaltungsamtmann Max Heindl erläuterten bei der jüngsten Sitzung das Programm, dessen Grundlage das Kommunalinvestitionsfördergesetz ist und das als Nachfolge des Konjunkturprogramms II gilt.

Energetische Sanierung


Die Fördermittel können zur energetischen Sanierung kommunaler Gebäude verwendet werden. Als Projektförderung gebe es im Wege der Anteilsfinanzierung einen Zuschuss in Höhe bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben, erklärte Heindl. Das Programm ist gedacht für finanzschwache Gemeinden. Der Marktgemeinderat stimmte der Empfehlung der Verwaltung zu, einen entsprechenden Antrag für die energetische Sanierung der Schule zu stellen.

3,8 Millionen Euro


Ein weiteres Thema war der Abschluss eines Geschäftsbesorgungsvertrages für die Erneuerung der Gemeindeverbindungsstraße Freihungsand. Verwaltungsamtmann Heindl fasste die wesentlichen Bestandteile des Abkommens mit der KFB Leasfinanz GmbH in Reuth zusammen, das die Finanzierung der Baumaßnahme zum Ziel hat. Der Finanzierungsrahmen beträgt rund 3,8 Millionen Euro und hat eine Laufzeit von fünf Jahren mit einer Option auf weitere fünf Jahre. Der Verwaltungskostenbeitrag beziffert sich für den ersten Abschnitt auf 6380 Euro plus Mehrwertsteuer.

Nach eingehender Beratung stimmte das Gremium dem Vertrag mit der Maßgabe zu, dass die Finanzierungskosten aus dem jeweiligen laufenden Haushalt bezahlt werden. Der Entwurf soll der Kommunalaufsicht beim Landratsamt vorgelegt werden.

Gegen E-Fahrzeug


Für eine monatliche Leasingrate von 126 Euro bei einer Laufzeit von 60 Monaten wurde beschlossen, beim Autohaus Eitel ein Ersatzfahrzeug für den Wasserwart zu beschaffen. Ein Ankauf über das Förderprogramm E-Mobilität Klimaschutzinitiative der AOVE-Kommunen wurde wegen der geringen Reichweite eines E-Fahrzeuges von 100 bis 150 Kilometer abgelehnt.
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