Bürger- und deutsch-amerikanisches Freundschaftsfest in Freihung
Aus Partnern werden Freunde

Mit dem Bieranstich durch Bürgermeister Norbert Bücherl (links) und den Schirmherrn Kommandeur Robb Meert (Fünfter von links) wurde das Freundschaftsfest eröffnet. Mit den beiden stießen an Captain Brandon Williams (Zweiter von links), stellvertretende Kommandeurin Anett Evans (Dritte von links), Todd Shirley (Vierter von links) und Robert Todd (rechts). Bild: prö
Vermischtes
Freihung
12.05.2016
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Ganz im Zeichen des Bürger- und deutsch-amerikanischen Freundschaftsfests stand der Ort Freihung. Dabei wurde die seit zehn Jahren bestehende Partnerschaft zwischen dem Markt und der 18. Combat Support Sustainment Bataillion (CSSB) Grafenwöhr gefeiert.

Den Auftakt bildete ein Stehempfang für den US-Partnerverband und Ehrengäste im Rathaus. Bürgermeister Norbert Bücherl begrüßte vor allem die Soldaten des 18. CSSB mit ihren Frauen, die alle in bayerischer Tracht erschienen waren. Die Delegation wurde von Kommandeur Robb Meert als Schirmherrn des Festes und seiner Gattin sowie der Bataillons-Kommandeurin Shelia Day angeführt.

Bücherl blickte auf die Gründung der Partnerschaft zwischen Markt und 18. CSSB zurück. Die Beziehungen hätten sich im Laufe der zehn Jahre vertieft. Manche Freundschaft zwischen den Freihunger Reservisten und den US-Soldaten habe sich entwickelt. "Der Bestand dieser außergewöhnlichen Partner- und Freundschaft bedarf aber ständiger persönlicher Kontakte", sagte Bücherl. Kommandeur Robb Meert bedankte sich für die Übertragung der Schirmherrschaft, dies sei eine große Ehre. Die Partnerschaft bezeichnete er als beispielhaft. Nach einem Standkonzert der Gebenbacher Blasmusik ging es im Festzug, angeführt von den Soldaten und den Ehrengästen, mit den Vereinen und ihren Fahnenabordnungen zum Festzelt am Harranger. Nach dem Bieranstich durch den Schirmherrn und Bürgermeister Norbert Bücherl sorgte die Band Rundumadum für Stimmung im Festzelt. Mit einer Einlage zeigten die Freihunger Kirwapaare, wie man in Bayern feiert. Sie bekamen großen Applaus für ihren Auftritt.

Ein Kirchenzug, an der Spitze Bürgermeister und Gemeinderat sowie die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen, eröffnete das Bürgerfest mit Muttertagsfeier. Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Bernhard Huber. Ein Frühschoppen mit der Blaskapelle Etzenricht schloss sich an. Mittags wurden die Radfahrer, die die fünfte Schleife des Simultankirchen-Radwegs von Mantel nach Freihung ausprobiert hatten, empfangen. Die evangelische Kirchengemeinde bot am Nachmittag eine Führung in ihrer Friedenskirche an. 2. Bürgermeister Helmut Klier, der auch Vorsitzender des Sport- und Kulturausschusses ist, überreichte jeder Mutter eine Rose. Mit Hüpfburg, Schminken, Feldbiwak und Torwandschießen war auch für die Kinder viel geboten.

Den Höhepunkt der Schleifeneröffnung des Simultankirchen-Radweges bildete die ökumenische Andacht in der katholischen Kirche Hl. Dreifaltigkeit, zelebriert von Pfarrvikar Stephen Annan und vom evangelischen Pfarrer Matthias Weih. Pfarrer Andreas Ruhs von der evangelischen Kirchengemeinde Neukirchen-Mantel als Schleifen-Koordinator stellte die fünfte der zehn Schleifen des Simultankirchen-Radwegs von Mantel nach Freihung vor. Josef Kohl erläuterte die Geschichte der Simultankirche Freihung. Die Original Waidhauser Blasmusik sorgte bis in die späten Abendstunden hinein für eine tolle Stimmung.
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