Die Katastrophe von Freihungsand
Zugunglück kostet zwei Leben

Vermischtes
Freihung
31.12.2015
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Ein Regionalexpress von Nürnberg nach Weiden rammt am 5. November gegen 22 Uhr an einem beschrankten Bahnübergang bei Freihungsand einen hängengebliebenen Schwertransport der US-Armee. Durch die Wucht des Aufpralls fangen beide Fahrzeuge Feuer. Die Zugmaschine wird bei der Kollision regelrecht vom restlichen Fahrzeug abgerissen und von der Bahn mitgeschleift. Erst nach rund 400 Metern kommt der Zug zum Stehen.

Der Fahrer (30) des Sattelzuges und der Lokführer (35) überleben den Unfall nicht. Das Gleisbett wird schwer beschädigt. Zwei Kräne sind nötig, um die Unglücksfahrzeuge von den Gleisen zu heben. Züge passieren den Abschnitt an den Folgetagen nur im Schritttempo und stoppen kurz - im Gedenken an die Todesopfer. Der Unfall weckt Erinnerungen an 2001: Damals krachte ein von Weiden nach Nürnberg fahrender Regionalexpress mit hoher Geschwindigkeit in einen US-Truck. (eik)
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