Europäisches Jugendprojekt setzt seine Partnerschaft fort
Als nächstes geht's nach Usedom

Marta Hebda, Hartmut Schendzielorz und Bürgermeisterin Nicole Oury (sitzend von links) unterzeichnen die Partnerschaftsurkunde im Rathaus. Dahinter (von links): Gerd Müller, Christiane Regn (stellvertretende Projektleiterin) und zweiter Bürgermeister Francis Kurtz. Bild: bk
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Freihung
30.10.2016
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Das Europäische Jugendprojekt Oberpfalz setzt seine Partnerschaft fort. Die Unterzeichnung der Urkunde mit Diemeringen im Elsass war der Höhepunkt des Festakts im Rathaus.

Einer Fortsetzung der bisherigen Partnerschaft sehen die Beteiligten mit Freude und großem Optimismus entgegen. Beim gemeinsamen Projekt-Wochenende verstärkten die Beteiligten ihre Bande. Beim Festakt sprach Projektleiter Hartmut Schendzielorz: "Ich freue mich, Ihnen, Herr Bürgermeister a.D. Charles Mathie noch einmal danken zu können für die Unterstützung und Umsetzung der Idee des Jugendprojekts und der Arbeit für den Frieden." Die neue Bürgermeisterin von Diemeringen, Nicole Oury und ihr Stellvertreter Francis Kurtz möchten den Austausch fortsetzen.

Festakt mit Guglhupf


Nach einem Vortrag durch die Jugendbeauftragten Lucas Apfelbacher und Simon Regn lud Schendzielorz zur Teilnahme an der Projektwoche 2017 in Usedom, Stettin, Berlin und 2018 in Breslau, Auschwitz und Krakau ein. Für 2019 hatte er bereits einen Wunsch: Eine deutsch-polnisch-französische Projektwoche im Elsass, der Normandie und mit Abschluss in Paris. Die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde war der Höhepunkt des Festakts im Rathaus. Bei Ehrenwein und Guglhupf klang er in freundschaftlicher und harmonischer Atmosphäre aus.

Das Europäische Jugendprojekt Oberpfalz (EJPO) verfolgt mit seinen Partnern das Ziel, bei den Jugendlichen den Sinn für ein friedvolles Miteinander in Europa zu wecken. Es begleitet sie bei jährlichen Projektwochen im Ausland. Nach dem Motto des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge "Versöhnung über den Gräbern, Arbeit für den Frieden" will das Projekt einen Beitrag zur internationalen Verständigung leisten. Die Schüler arbeiten etwa auf Soldatenfriedhöfen. Sie sollen sich mit der Geschichte auseinandersetzen und sich die Auswirkungen von Krieg und Gewaltherrschaft bewusstmachen. Dafür veranstaltet das EJPO in den Pfingstferien jährlich Projekt- und Erlebniswochen. Dabei gibt es auch ein buntes Rahmenprogramm. Teilnahme ist ab 16 Jahren, in Ausnahmefällen ab 14 möglich. Die Kosten betragen rund 200 Euro.
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