Feuerwehr Freihung klärt über Brandschutz für ältere Menschen auf
Senioren sind stark gefährdet

Die Senioren waren vom Zusammenspiel von Feuerwehr und Rettungsdienst schwer beeindruckt. Bild: prö
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Freihung
26.10.2016
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"Brandschutz für Senioren" - zu diesem Thema hat die Feuerwehr Freihung die Seniorengemeinschaft in ihr Gerätehaus eingeladen. Denn ältere Menschen gehören zu der am stärksten gefährdeten Gruppe.

2. Kommandant Richard Pröm informierte an Hand einer Checkliste über die unterschiedlichen Gefahrenquellen bei Wohnungsbränden. Eingeschränkte Wahrnehmungen könnten bei Senioren dazu führen, dass ein bereits schwelender Brand verspätet oder gar nicht erkannt werde, sagte er. "Noch gefährlicher ist jedoch die eingeschränkte Mobilität, die im Fall eines Brandes die Flucht behindert", warnter Pröm. Als größten Lebensretter bezeichnete der Kommandant den Rauchmelder. Der laute Alarm warne auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt den nötigen Vorsprung, um sich in Sicherheit zu bringen.

Nach dem Vortrag bewirteten Mitglieder der Feuerwehr die Senioren mit Kaffee und Kuchen. Anschließend führten Aktive auf dem Vorplatz des Gerätehauses das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst bei einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person vor. Nachdem der Notarzt den Verunglückten stabilisiert hatte, barg die Feuerwehr den Fahrer mit Spreizer und Rettungsschere aus dem Auto. Während des Rettungseinsatzes erklärte Kreisbrandinspektor Karl Luber den Senioren den Vorgang.

Die Besucher waren beeindruckt, wie schnell und reibungslos die Rettung vonstatten ging. Die Leiterin der Seniorengemeinschaft, Bärbel Mohr, überreichte der Wehr eine Geldspende. Bürgermeister Norbert Bücherl dankte Kommandant Richard Pröm für die wertvollen Informationen.
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