Feuerwehr Thansüß blickt bei Jahreshauptversammlung optimistisch in die Zukunft
Mit 59 Aktiven gut aufgestellt

Vermischtes
Freihung
27.02.2016
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Thansüß. 16 Mal war die Feuerwehr Thansüß im vergangenen Jahr gefordert. "Speziell das Zugunglück in Freihungsand hat gezeigt, wie wichtig es ist, ausreichend und gut ausgebildete Einsatzkräfte vor Ort zu haben. Mit 59 Aktiven kann die Wehr beruhigt in die Zukunft schauen", betonte Kreisbrandrat Fredi Weiß bei der Jahreshauptversammlung.

Von sieben Brandeinsätzen und zwei technischen Hilfeleistungen berichtete Kommandant Robert Amann. Die Übungen und Unterrichte standen im Zeichen der Einführung des Digitalfunks.

Peter Seidl galt Dank für seine hervorragende Jugendarbeit. Amann informierte ferner über die Beschaffung von Schutzausrüstung. Florian Dreyer und Jonas Graf absolvierten den Lehrgang für Atemschutzgeräteträger. Amann kündigte an, dass er aus beruflichen Gründen im Jahr 2017 bei der Neuwahl für das Amt des Kommandanten oder dessen Stellvertreters nicht mehr zur Verfügung stehe. Deshalb bat er, sich schon jetzt Gedanken über die Nachfolge zu machen.

Ein erfreulicher Überschuss führte laut Jürgen Wurzer zu einer weiteren Steigerung des Vereinsguthabens. Vorsitzender Markus Dreyer stellte fest, dass die Wehr Präsenz gezeigt habe beim Florianstag in Seugast, bei den Gartenfesten in der Großgemeinde und beim Volkstrauertag. Weitere Aktivitäten bildeten die Ausrichtung des Kirchweihmontags und die Organisation der Dorfweihnacht. Auf die Anfrage des Schützenvereins Tell wegen Kostenbeteiligung an neuen Spielgeräten habe der Verwaltungsrat beschlossen, in Abhängigkeit von Sponsorengeldern 1000 Euro beizusteuern, gab Dreyer bekannt.

"Der Markt Freihung kann stolz auf die Thansüßer Wehr sein. Die starke Jugend und der Zusammenhalt verdienen Lob", unterstrich 2. Bürgermeister Helmut Klier mit einem Dank auch für den kulturellen Beitrag zum Dorfleben. "Ohne die 115 Wehren im Landkreis mit 4800 Männern und Frauen bräuchte man sieben Berufswehren mit 850 Kräften, und diese würden Personalkosten von jährlich 36 Millionen Euro verursachen", verdeutlichte Kreisbrandrat Fredi Weiß. Zum bayerischen System gebe es deshalb keine Alternative. Weiß schloss mit dem Dank für freiwillige Leistungen und der Bitte, eng zusammenzurücken.
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