Freihunger Theaternachwuchs führt zum Ferienprogramm-Auftakt Märchen auf
Patsch – und der Zwerg ist tot

Schneeweißchen und Rosenrot halfen einem Zwerg, dessen Bart sich in einem Baumstamm verfangen hatte. Bild: prö
Vermischtes
Freihung
04.08.2016
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Mit dem Märchen "Schneeweißchen und Rosenrot", umgeschrieben von der Ehrenvorsitzenden Ida Rittner, eröffnete der Nachwuchs der Freihunger Theatergruppe im Hof von Heidi und Josef Wisneth den Reigen der Veranstaltungen des Freihunger Ferienprogramms. Das Stück, das Heidi Wisneth mit viel Liebe zum Detail mit den Mädchen und Buben einstudiert hatte, war ein voller Erfolg und erntete viel Beifall von den zahlreichen Zuschauern.

Das Märchen erzählt von einer armen Witwe (Hanna Wiesneth), die mit ihren beiden Töchtern in einem kleinen Häuschen im Wald lebt. In ihrem Garten stehen zwei Rosenbäumchen, ein rotes und ein weißes. Weil ihre beiden Mädchen genau so schön sind, nennt sie sie Schneeweißchen (Anna Lena Rumpler) und Rosenrot (Vera Häusler). Die zwei Töchter helfen ihrer Mutter, wo sie nur können.

Eines Abends, als alle am Kaminfeuer sitzen, klopft es an der Tür. Vermutlich ein Wanderer auf der Suche nach Obdach für die Nacht. Als die Kinder die Türe öffnen, steht ein großer schwarzer Bär (Johannes Göttlinger) vor ihnen, der Schutz vor der Kälte suchte. Die beiden Mädchen kümmern sich um ihn und schließen ihn bald ins Herz. Eines Tages sehen sie einen Zwerg (Marlene Biller) im Garten, dessen Bart sich im Baum verfangen hat. Nachdem Schneeweißchen und Rosenrot den Zwerg befreit haben, ist dieser undankbar und beschimpft sie.

Beim Holzholen im Wald, sehen sie den Zwerg, wie er sich über Edelsteine beugt. Als plötzlich der Bär erscheint, ruft der Zwerg ängstlich: "Friss nicht mich, friss die Mädchen." Die aber erkennen ihren Freund und haben keine Angst vor ihm. Der Bär holt mit der Tatze aus und erschlägt den bösen Zwerg. In diesem Moment fällt das Bärenfell von ihm und es erscheint ein schöner Prinz. Er erzählte Schneeweißchen und Rosenrot, dass der Zwerg ihn verzaubert hat, damit er die Edelsteine stehlen kann. Der Prinz heiratet Schneeweißchen, Rosenrot dessen Bruder und sie leben glücklich mit ihrer Mutter im Palast.

Kinder und Eltern waren fasziniert von den jungen Schauspielern und spendeten einen kräftigen Applaus. 2. Bürgermeister Helmut Klier dankte der Freihunger Theatergruppe für den gelungenen Auftakt zum Ferienbeginn und spendierte allen Kindern ein Eis.
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