Hans-Georg Hutchison aus Freihung feiert 80. Geburtstag
Als Kind in der Hölle des Krieges

Bürgermeister Norbert Bücherl (links) und Markträtin Erika Urban (rechts) gratulierten ebenso wie Adoptivsohn Armin (Zweiter von links) Hans-Georg Hutchison (Zweiter von rechts) zum 80. Geburtstag. Bild: prö
Vermischtes
Freihung
02.02.2016
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Mit seinem Adoptivsohn Armin sowie Bekannten und Freunden feierte Hans-Georg Hutchison seinen 80. Geburtstag. Bürgermeister Norbert Bücherl und Markträtin Erika Urban überbrachten die Glückwünsche der Gemeinde. Sie überreichten die Geburtstagsurkunde und den Bildband über Freihung.

Hans-Georg Hutchison wurde 1936 in Berlin geboren und verbrachte dort mit vier Geschwistern seine Kindheit. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde bei einem Luftangriff das Wohnhaus seiner Eltern zerstört und die Familie musste aus ihrer angestammten Heimat fliehen.

In Dresden, der Heimatstadt seines Vaters, fand die Familie eine Unterkunft. Doch auch hier holte sie der Krieg ein. Bei dem schweren Luftangriff auf Dresden vom 13. bis zum 15. Februar wurde die gesamte Altstadt völlig zerstört und seine Eltern mussten sich mit den fünf Kindern erneut auf die Flucht begeben. In Glashütte im Erzgebirge fanden sie eine Bleibe. Nach der Kapitulation der deutschen Wehrmacht landete die Familie wieder in Berlin, wo sie eine Wohnung in Tempelhof zugewiesen bekam.

Nach Abschluss der Schule begann Hans-Georg Hutchison eine Ausbildung als Elektromechaniker. Von 1975 bis 1982 war der Jubilar als Kundendiensttechniker bei der Firma Quelle tätig und wurde 1982 im Institut für Warenprüfung als Qualitätsprüfer eingesetzt. Viele Jahre war Hutchison ehrenamtlich als aktives Mitglied bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft tätig.

1982 kaufte er sich ein Eigenheim bei Pottenstein in der Fränkischen Schweiz, in dem er bis 2011 wohnte. 2011 erwarb Hutchison mit seinem Adoptivsohn Armin ein Haus in Freihung, in dem die beiden nun leben.

Für den Jubilar, der seit 1993 im Ruhestand ist, war es schon immer ein Anliegen, seine schrecklichen Erlebnisse während der Kriegsjahre in Berlin und Dresden zu Papier zu bringen. Als Autor des Buches "Bombenteppich über Deutschland - Ich war ein Kind in der Hölle des Krieges" ist ihm dies nun gelungen. In dem Werk erzählt er von den Schrecken des Krieges und das Elend der Nachkriegszeit.
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