"Multikulti" das Motto des Sommerfests an der Freihunger Schule
87 Schüler aus elf Nationen

Die Schüler der Klasse 1b bekamen viel Beifall für ihren traditionellen polnischen Tanz "Polenz". Bild: prö
Vermischtes
Freihung
21.06.2016
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Multikulti - unter diesem Motto stand das Sommerfest an der Josef-Voit-Schule in Freihung. Schulleitung, Lehrer, Beirat und Eltern gaben sich viel Mühe bei der Gestaltung.

"Multikulti, und das an der Freihunger Schule, wie ist das möglich?", fragte Schulleiterin Ulrike Frank bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste im Gemeindezentrum. Und sie gab auch gleich selbst die Antwort: Derzeit besuchten neben den deutschen Schülern Kinder aus Afghanistan, Armenien, Aserbaidschan, dem Irak, Island, Italien, Pakistan, Syrien, Ungarn und den USA die Josef-Voit-Schule. "Das sind immerhin elf Nationen, bei 87 Schülern ist das eine ganze Menge Multikulti", stellte Frank fest.

Gelungene Integration


Wenn man die Schulfamilie betrachte, sehe man, dass die Integration hier gelungen sei, meinte sie. "Wir leben und lernen miteinander und voneinander, wir haben Spaß zusammen und wir helfen einander", lautete ihr Fazit. Auch die Eltern dieser Kinder beteiligten sich mit großem Engagement am Schulleben und seien jederzeit bereit mitzuhelfen. "Und dass das so ist, das wollen wir heute feiern", sagte Ulrike Frank.

Das Schulspiel "Rabatz wegen Gröhaz", geschrieben und einstudiert von Michaela Makitta, eröffnete das Programm. Es folgten der Kirwatanz "Krebspolka", den Sabrina Gräf und Sina Lawrow mit den Mädchen und Buben eingeübt hatten, ein Kinderlied aus Polen und ein polnischer Tanz sowie ein amerikanischer Round Dance. Die Flötengruppe unter Leitung von Johanna Ertl spielte "Au clair de la lune", und beim Hip-Hop, einstudiert von Maya Schertl, wirbelten Marlene Biller, Leni Hanauer, Christina Sperl und Miriam Stauber übers Parkett.

Dann ging es ins Schulhaus, wo die Kinder auf Schautafeln ihre Heimatländer präsentierten. Kulinarisch wurden die Gäste vom Elternbeirat mit internationalen Speisen verwöhnt. Darunter Gatta, Truboschki und Schäkärbura, um nur einige zu nennen. Pfarrvikar Stephen Annan steuerte einen afrikanischen Hähnchen-Gemüsetopf bei, Pfarrer Matthias Weih Nürnberger Bratwürstl.

Ohne Vorurteile


Beim Schulspiel "Rabatz wegen Gröhaz" hätten Kinder und Erwachsene gezeigt, dass es wichtig sei, sich ohne Vorurteile zu begegnen, sagte Bürgermeister Norbert Bücherl. Nur dann könne eine Gemeinschaft gelingen. Das Schulfest habe bewiesen, dass die ausländischen Kinder in Freihung gut integriert sind.
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