Patrozinium der Christophoruskapelle am Zimmergirglrangl in Weickenricht
Seugaster Heimatlied als Finale

Pfarrer Bernhard Huber zelebrierte vor zahlreichen Gläubigen den Festgottesdienst vor der Kapelle in Weickenricht. Schützenchor und Saitenmusik übernahmen die musikalische Gestaltung. Bild: ö
Vermischtes
Freihung
10.08.2016
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Was den Hahnbachern ihr Frohnberg und den Gebenbachern ihr Mausberg, das ist den Seugastern und Weickenrichtern ihr Zimmergirglrangl mit der Christophoruskapelle. Bei herrlichem Wetter wurde das Patrozinium dieses preisgekrönten Kleinods gefeiert.

Weickenricht. Der Kapellenbauverein hatte dazu eingeladen, und außergewöhnlich viele Gläubige aus nah und fern folgten dem Ruf. Pfarrer Bernhard Huber zelebrierte den Festgottesdienst auf der Freitreppe vor dem Kirchlein und gestand, dass diese Messe auch in seinem ganz persönlichen Jahreskreis einen festen Platz hat.

In seinen Ansprachen ist Huber immer für eine Überraschung gut, so auch diesmal. Er versprach den Gläubigen eine Adventspredigt mitten im Sommer unterm Kirchweihbaum. Huber griff dazu einen Satz aus dem Tagesevangelium nach Lukas auf, in dem Jesus seine Jünger ermahnt, wachsam zu sein und auf die Ankunft des Herrn zu warten, bis dieser von einer Hochzeit zurückkehrt. Gleichzeitig ermahne die Schrift dazu, sich Geldbeutel zu schaffen, die nicht zerreißen, und nicht Schätze auf Erden, sondern im Himmel zu horten. Damit spannte er einen Bogen von der Erwartung des Herrn zur Kirche, die den Menschen bei diesen Zielen helfen könne, und damit auch zur Kapelle des heiligen Christophorus in Weickenricht.

Der Schützenchor unter Leitung von Hans Siegert und die Stubenmusik mit ihrem Leiter Gerhard Lehner mit der Waldsassener Messe gestalteten den Gottesdienst musikalisch. Zu einem Höhepunkt wurde am Ende der Messe der Vortrag des Seugaster Heimatliedes, dessen Komponist und Texter Reinhold Werner ebenfalls anwesend war.

Vorsitzender Manfred Siegert vom Kapellenbauverein lud dann zur weltlichen Feier in Form eines Weißwurst-Frühschoppens ein. Am Nachmittag servierten die Frauen des Vereins Kaffee sowie Kuchen und Torten. Auch die Wanderer, die am Nachmittag eine mehr als zweistündige, von Wolfgang Schaepe geführte Begehung der Seugaster Sandsteinbrüche absolvierten, nahmen bei ihrer Rückkehr dieses Angebot gern an. Bis in die Abendstunden hinein herrschte prächtige Stimmung im "schönsten Wald-Biergarten der Welt".
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