Seugaster Feuerwehr informiert sich über Christoph 80
Vier Einsätze pro Tag

Vermischtes
Freihung
29.06.2016
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Seugast. Eine Besichtigungsfahrt der besonderen Art hatte Ehrenkommandant Gerhard Wurzelbacher für die Mitglieder des Feuerwehrstammtisches Seugast, den er selbst vor einigen Monaten auf die Beine gestellt hat, organisiert - und alle kamen.

Zielen waren der Flughafen Latsch und Rettungshubschrauber Christoph 80, der bei der Ankunft der Seugaster gerade im Einsatz. Nach einer kurzen Wartezeit und einer kleinen Erholungspause für das Team nahm sich Rettungsassistent Stefan Putzer Zeit für die Stammtischler. Christoph 80 ist ein 4,8 Millionen teurer Eurocopter vom Typ EC 135 und seit 2011 in Latsch stationiert. Er ist mit einem Piloten, einem Rettungsassistenten und einem Notarzt besetzt. Das Einsatzgebiet erstreckt sich von Regensburg bis Hof an der Saale und von Nürnberg bis Stod in Tschechien. Der Hubschrauber fliegt täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, wenn es das Wetter erlaubt. 2015 waren es im Schnitt vier Einsätze pro Tag. Bei gutem Wetter erreicht Christoph 80 eine Geschwindigkeit von fast 300 Kilometern vor Stunde.

Am meisten interessierte die Seugaster die Frage, wie ein Christoph-Einsatz zustande kommt. Der Disponent in der Rettungsleitzentrale muss in Sekundenschnelle entscheiden, ob eine Hubschrauber-Alarmierung notwendig ist. Durch die Einkehr im Fliegerstüberl das Claudia Kummer-Götz aus Seugast zusammen mit ihrem Mann Andreas bewirtschaftet, wurde der Ausflug dann auch noch zu einem gesellschaftlichen Ereignis.
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