Simultankirchen-Radweg
Elbarter Eintracht-Radler erkunden Strecke

Vermischtes
Freihung
03.04.2016
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Elbart. Seit jeher bricht der Radfahrverein Eintracht Elbart am Ostermontag zu seiner ersten Tour der neuen Saison auf. Heuer hatten die Verantwortlichen den Simultankirchen-Radweg dafür ausgesucht.

Um 13.30 Uhr starteten 30 Radler, darunter elf Kinder, um die Route V 5 dieser im vergangenen Jahr eröffneten Strecke abzufahren. Erster Halt war die Katharinenkirche in Thansüß. Heinrich Müller erwartete dort die Gruppe, um einiges über den Ort und die dortige konfessionsübergreifende Nutzung der jetzt evangelischen Kirche zu erzählen. Besonders interessant war das Altarbild, das die Aussicht vom Wetterkreuz zeigt sowie die kleinen in die Altarmalereien eingefügten Bildchen, die man erst bei näherem Betrachten erkennen kann. Weiter führte der Weg zur Martinskirche in Kaltenbrunn über das Wetterkreuz, das tatsächlich die gemalte Aussicht darstellt. Die Organisatorin der Tour, Anneliese Kohl, berichtete über die Besonderheiten dieser Kirche. Die aufkommenden Diskussionen über die konfessionellen Unterschiede wurden auf dem Weg nach Mantel fortgesetzt. Dort wurden die Radfahrer bereits erwartet. Die Geschichte der ehemaligen Kirchenfestung St. Peter und Paul erwies sich als recht wechselhaft. Sehenswert sind in diesem Gotteshaus vor allem die Handwerkerarbeiten am Altar und an der Kanzel. Der spannende und anschauliche Vortrag endete mit einem gemeinsamen Lied. Nachdem der Hunger nach Kultur gestillt war, wurde auch an das leibliche Wohl gedacht. Auf dem Heimweg gab es eine Brotzeit in der OVW-Hütte Weiherhammer. Insgesamt war es nach dem Urteil der Elbarter "eine Tour, die Alt und Jung gefallen und wieder einmal gezeigt hat, dass die nähere Umgebung viel zu bieten hat".
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