Zurückgestufte Ortsumgehung Tanzfleck sorgt für Ärger
Unmut bei Uli Grötsch

Beim Ortstermin in Tanzfleck erläuterte Bürgermeister Norbert Bücherl (Mitte) Uli Grötsch (Zweiter von links) die Pläne für die Ortsumgehung. Bild: hfz
Vermischtes
Freihung
26.04.2016
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Im Gespräch mit Bundestagsabgeordnetem Uli Grötsch schilderte Bürgermeister Norbert Bücherl die Herausforderungen, vor denen die Gemeinde steht. Die Diskussion um die geplante Ortsumgehung Tanzfleck stand dabei im Mittelpunkt. Die Rückstufung im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 hat bei Grötsch für Unmut gesorgt.

Auch Bücherl kann es nicht verstehen: "Es liegt der Verdacht nahe, dass sich das Ministerium auf veraltete Verkehrszahlen gestützt hat, die letztendlich zu einem schlechten Kosten-Nutzen-Verhältnis geführt haben." Aus ortsplanerischer Sicht und aus Gründen der Verkehrssicherheit sei die Verlegung der B 299 die einzig sinnvolle Maßnahme. "Auch das aus der Lage am Truppenübungsplatz resultierende erhöhte Verkehrsaufkommen ist aus meiner Sicht nur unzureichend in die Betrachtung aufgenommen worden." Er wolle sich dafür einsetzen, dass die Ortsumgehung wieder mehr Beachtung finde. Bücherl appellierte daran, mehr Geld in den ländlichen Raum fließen zu lassen. Die Stärkung der Ortskerne, um innerörtlichen Leerständen entgegenwirken zu können, bedürfe einer größeren Förderung. Grötsch verwies auf die Erhöhung der Städtebaufördermittel, die die SPD in der Großen Koalition durchgesetzt habe. "Dennoch brauchen wir weitere zielgerichtete Sonderprogramme, beispielsweise für die Sanierung von Sportstätten", ergänzte er.
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