Vereinsfest beim 1. Modellflugsportclub Amberg
Modell macht fast so viel Lärm wie echter Heli

Freizeit
Freudenberg
01.07.2016
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Etsdorf. Vor 40 Jahren wurde der 1. Modellflugsportclub Amberg (MFSC) gegründet, der in Etsdorf seinen Airport betreibt, und anlässlich des Jubiläums zum Vereinsfest einlud. "Hier sind wir willkommen", betonte Vorsitzender Stefan Hüttner, "auf dem Flugfeld im Osten von Etsdorf stören wir niemanden, und die Flugmodelle verursachen kaum nennenswerte Fluggeräusche." Zum Jubiläum hatte der fast 40 Mitglieder starke MFSC auch auswärtige Modellflieger eingeladen, die ihre detailgetreuen Nachbauten, teils mit Flügelspannweiten von drei Metern, auf dem Rollfeld abstellten.

Neben dem Dauerflugbetrieb wurde gegrillt. Viel Geschick und Fingerspitzengefühl gehört dazu, einen Hubschrauber zu steuern, denn das Innenleben (der Steuermechanismus für die Rotorblätter) unterscheidet sich nur vom Ausmaß her von einem Hubschrauber in Originalgröße. Würde man das Modell nicht sehen, sondern nur hören, dann könnte man fast meinen, ein echter Eurofighter, der bei vollem Schub fast 250 Stundenkilometer schnell sein kann, donnert über Etsdorf hinweg.

Da lässt es die Tiger Moth, ein Doppeldecker aus dem Ersten Weltkrieg schon langsamer angehen. An Kraft und Wendigkeit schier unübertroffen ist die Yak 55, eine russische Kunstflugmaschine. Aber auch das Modell mit nur einem Meter Spannweite hat phänomenale Flugeigenschaften, fliegt seitwärts, kopfüber oder steht wenige Meter über dem Boden, nur am Propeller hängend. Auch ein "Nur-Flügler" - ein geknicktes Brett mit einem Propeller dran - drehte seine Runden.
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