Vorbereitungen für Freudenberger Festival bereits angelaufen
Open Air startet neu durch

Freizeit
Freudenberg
02.05.2016
2193
0
  Freudenberg: Schmie-Alm |

Der Berg ruft wieder! In Freudenberg laufen die Vorbereitungen für eine Neuauflage des legendären Open Airs. Die Musikanten sind fast die gleichen, nur der Platz ist ein anderer.

Das Freudenberger Open Air rückt ein Stück näher zum Himmel. Bis 2009 ging das Musik-Spektakel an der Talstation des Skilifts über die Bühne. Heuer versammeln sich die Fans von neuer und alter Volksmusik etwa 300 Meter weiter oben auf der Schmie-Alm. Und zwar am Freitag, 29. Juli, am Abend des letzten Schultags vor den großen Ferien.

Logenplatz für alle


"Für das Publikum gibt es einen Logenplatz", sagt Benno Schißlbauer. Der Spielleiter der Freudenberger Bauernbühne und zweite Bürgermeister ist Organisator des Festivals. Die Zuhörer dürfen sich auf einem grasbewachsenen Hang niederlassen, der ein Halbrund Richtung Sonnenuntergang bildet. Der Blick schweift dabei von oben über die Dächer Freudenbergs. "Wenn das Wetter passt, wird das ein einmaliges Erlebnis", sagt Schißlbauer, der auch Eigentümer der Schmie-Alm ist.

Das Open Air am Fuße des Johannisbergs wurde 1995 von den damaligen Bands Eastwind und Elbertritscher ins Leben gerufen und erlangte schnell Kultstatus. 2005 erreichte der Ansturm mit damals geschätzten 13 000 Besuchern seinen Höhepunkt. Was die Menschen anlockte, war stets die Mischung aus Volksmusik und Rock - dargeboten von Musikern aus der Region. So standen zuletzt die Kirwa-Kapelle Wöidarawöll und die Cover-Band Cash auf der Bühne.

Wöidarawöll ist auch bei der Neuauflage wieder mit von der Partie - ergänzt um weitere Musikanten der ersten Stunde oder solchen, die ihre Wurzeln in Freudenberg haben. Am 29. Juli stehen den Burschen von Wöidarawöll die Kollegen der ebenfalls Kirchweih-erfahrenen Band Sakrisch zur Seite. Außerdem spielt "Power hoch fünf" - eine Gruppe, die sich aus den Original Oberkrainer-Freunden herauskristallisiert hat. Dazu kommt noch die Nachwuchsformation JBF, die Coverversionen aktueller Charthits oder zeitloser englischsprachiger Pop-Balladen im Programm hat. Die Abkürzung JBF nimmt Bezug auf die "Junge Bühne Freudenberg", das Nachwuchsprojekt der Bauernbühne, die der Gruppe 2015 zum ersten Mal ein Forum geboten hat. "Und wenn alles klappt, wird es zu späterer Stunde auch noch einen Überraschungsauftritt geben", erzählt Schißlbauer. "Einen, den sich die Gäste aus den Anfangsjahren sehnlichst wünschen."

Viele Auflagen


Die Planungen laufen. "Es ist noch wahnsinnig viel zu tun", berichtet der Organisator, der einen dicken Packen von Auflagen erfüllen muss. "Ich hab' das in die Hand genommen, weil mich immer wieder Leute gefragt haben, wie es mit dem Open Air weitergeht. Ich dachte mir, da muss mal wieder was passieren." Heuer sei der ideale Zeitpunkt gewesen. Nun geht's ans Eingemachte: Notstromaggregat, Beleuchtung, sanitäre Anlagen, Security, Fluchtwege - alles Stichworte, mit denen sich Schißlbauer in den nächsten Wochen noch intensiv beschäftigen wird.

Wenn das Wetter passt, wird das ein einmaliges Erlebnis.Organisator Benno Schißlbauer
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.