Bürgermeister über Preis der Bauernbühne begeistert
Schwalberl-Schwärmen

Bürgermeister Alwin Märkl (vorn links) kam aus dem Schwärmen über die Freudenberger Bauernbühne gar nicht mehr heraus, was natürlich gut zum aktuellen Stück "'s Schwalberl" passte, auf das die Gemeinde beim Empfang für die Larifari-Preisverleihung noch einmal zurückblickte. Bild: gef
Kultur
Freudenberg
05.08.2016
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Von wegen Larifari: Nur der Preis heißt so - das Ensemble, das ihn erhielt, ist alles andere als larifari. Es ist die Freudenberger Bauernbühne, die sich heuer über diese Auszeichnung des Verbands Bayerischer Amateurtheater freuen durfte und dazu nun offiziell von der Gemeinde empfangen wurde.

"Vorhang auf, Bühne frei!" Thematisch passend begann Bürgermeister Alwin Märkl seine Ansprache zum Auftritt im Landgasthof Dotzler. Neben seinen lobenden Worten zur Preisverleihung stand auch der Eintrag ins Goldene Buch auf dem Programm. Voller Stolz zeigte sich das Team um Vorstand Norbert Altmann und Spielleiter Benno Schißlbauer, als Märkl vom "bedeutsamen und unverwechselbaren Platz in der überregionalen Theaterszene" redete, den sich das Ensemble seit seinem ersten Auftritt 1947 erarbeitet habe. Viele Besucher aus nah und fern strömten auch heuer wieder nach Wutschdorf zur Aufführung des prämierten Volksstücks "'s Schwalberl".

Mit ihrem Können und viel Spielfreude zeigte die Freudenberger Bauernbühne erneut, auf welch außergewöhnlich hohem Niveau sie sich in der Theaterlandschaft bewege. Der Verband Bayerischer Amateurtheater vergibt den Larifari alle zwei Jahre, wobei das Freudenberger Ensemble in der Kategorie Mundart punktete. Märkl führte aus, dass der Fleiß und die Liebe zum Theater für den Erfolg der Bauernbühne stehen. Den großen Einsatz der Mitglieder und ihren Idealismus, ob vor oder hinter den Brettern, die die Welt bedeuten, bewunderte er "in höchstem Maße". Unermüdliches Proben und Organisieren in der Freizeit neben Beruf und Familie seien keine Selbstverständlichkeit.

Auch um den Nachwuchs müsse sich die Freudenberger Bühnenfamilie keine Gedanken machen. Die Junge Bühne erfreue sich regen Zulaufs und trete bereits mit Erfolg in die Fußstapfen ihrer Vorbilder. Mit dem prämierten Stück "'s Schwalberl" bündelte das Ensemble laut Märkl alles, was Amateurtheater ausmacht: Dialekt, Tradition und Bewusstsein für bereits Vergangenes. "Die Gemeinde Freudenberg kann sich glücklich schätzen, ein solches Aushängeschild zu besitzen", schwärmte der Bürgermeister.
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