Gondwana Drift in der Asphaltkapelle
Beim Solo für zwölf kein Raum für Langeweile

Kultur
Freudenberg
29.06.2016
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Etsdorf. Da war einiges geboten: Bordun-Spiel, Talas, Ragas, Maqams, fernöstliche Melodik, europäischer Kontrapunkt, Minimalistik und avantgardistische Akkordik, komponiert und gespielt von Gondwana Drift alias Peter Zorn und Gerhard Legat. Eine Stunde lang erfüllten (präparierte) Geige, Erhu (chinesische Geige), Dulcimer (Bordun-Tither) und Nyckelharpa (schwedische Tastenfidel) beim Konzert "Solo für zwölf" die kleine Asphaltkapelle bei Etsdorf, in der sich ein interessiertes und konzentriertes Publikum eingefunden hatte. Ob Cluster-Harmonik, kombiniert mit Bebop-artigen Melodiefetzen, lyrische Natur-Idylle oder nordische Tanz-Rhythmen - für Langeweile blieb da kein Raum. Bild: wsb

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