Helfer vor Ort nun bei Feuerwehr angesiedelt - Im Notfall wertvolle Zeit sparen
Bisher über 600 Einsätze

Seit fast zehn Jahren leisten die Helfer vor Ort wertvolle Dienste. Die Freiwilligen haben sich nun der Feuerwehr angeschlossen (von links): 2. Bürgermeister Franz Weiß, Benjamin Weiß (Lintach), Alexandra Baumgärtner (Pursruck), Maximilian Knab (Lintach), Johannes Winkler (Lintach), Roland Wiesnet (Wutschdorf), Tobias Hirn (Wutschdorf), Stefan Brunner (Freudenberg), Alexander Zeitler (Ellersdorf), Andreas Erras (Freudenberg), Armin Daubenmerkl (Wutschdorf) und Bürgermeister Alwin Märkl. Es fehlen Jürgen Bat
Lokales
Freudenberg
23.03.2016
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Seit fast zehn Jahren gibt es die organisierte Hilfe in der Gemeinde. "First Responder Freudenberg", gegründet als eine Interessengruppe Helfer vor Ort, hat sich nun unter dem Dach der Feuerwehr Freudenberg-Wutschdorf angesiedelt. Die Freiwilligen opfern ihre Freizeit, um anderen helfen zu können, würden sich aber auch gerne helfen lassen, sei es durch Unterstützung im Bereitschafts-und Einsatzdienst oder durch die Spendenbereitschaft von Firmen, Vereinen, Organisationen und Privatleuten.

Kommandant Armin Daubenmerkl hofft, dass sich unter den 400 Aktiven der acht gemeindlichen Feuerwehren und deren Jugend weitere Interessierte für die Ersthelfergruppe rekrutieren lassen, um die Fläche der Großgemeinde Freudenberg mit 79 Quadratkilometern noch besser abzudecken. Erfreulich ist für Teamleiter Andreas Erras, dass er durch den Mitgliederzuwachs von 50 Prozent in den vergangenen Monaten auf zwölf ausgebildete Helfer, die sich über die gesamte Gemeinde verteilen, in den Schichtplan aufnehmen kann.

Die Einsatzkräfte wurden in den zurückliegenden Jahren zu 600 Einsätzen überwiegend im häuslichen Bereich gerufen. Bei einer Einwohnerzahl von 4230 Personen hätte somit schon jeder siebte Bürger die Hilfe in Anspruch genommen. Teilweise seien es auch sehr belastende Einsätze, die Nachbesprechungen unabdingbar machen. Dafür steht Feuerwehrarzt Dr. Michael Körber zur Verfügung. Während ihrer Dienstzeiten (Montag bis Donnerstag von 18 bis 6 Uhr und am Wochenende rund um die Uhr) sind die ehrenamtlichen Helfer durch die Integrierte Einsatzleitstelle (ILS) Amberg, über den europaweiten Notruf 112 abrufbar.

Die Zeit zwischen dem Eintreten des Notfalls und der ersten medizinischen Versorgung werde dabei auf wenige Minuten verkürzt.

Die Anfahrtszeiten von Rettungsfahrzeugen dagegen liegen in der Gemeinde bei über zehn Minuten - wegen der teilweise großen Entfernung.
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