Baulandgewinnung wichtiges Thema bei Jahreshauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft ...
FW drängt: Zügig ausweisen

Einen neuen Vorstand wählte die Freie Wählergemeinschaft Freudenberg (von links): Schriftführer Mathias Demel, Vorsitzender Matthias Singer, Beisitzer Gerd Hüttl, 2. Vorsitzender Johann Plößl, Beisitzer Johann Gebhard und Kassier Klaus Püschl. Bild: hfz
Politik
Freudenberg
24.05.2016
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Matthias Singer steht weiterhin an der Spitze der Freien Wählergemeinschaft Freudenberg. Bei der Jahreshauptversammlung wurde er einstimmig im Amt bestätigt. Wichtiges Thema war die schnelle Ausweisung von Bauland.

Freudenberg. In seinem Bericht erinnerte Singer, der auch Beisitzer im Kreisvorstand ist, an Stammtische und Fraktionssitzungen. Nachdem keine Kommunalwahlen anstehen, musste Kassier Klaus Püschl keine großen Ausgaben verzeichnen und legte ein deutliches Plus vor.

Die Gemeinderäte der Freien Wählergemeinschaft (FW) treten laut Singer in den Sitzungen selbstbewusst, zielstrebig und meinungsstark auf. Sei es bei der Neuregelung der Wasserversorgung oder der Sanierung des Kanalnetzes und der Kläranlage Geiselhof. Nach wie vor bevorzuge der Ortsverband eine eigenständige Wasserversorgung. Erste Schritte in diese Richtung seien mit der Probebohrung bereits vollzogen worden.

Erste Erfolge erzielt


Nachdem man lange Zeit Druck aufgebaut habe, tue sich in Sachen Baulandgewinnung endlich etwas in der Gemeinde, stellte der Vorsitzende fest. Immer wieder habe die Fraktion in den Gemeinderatssitzung darauf hingewirkt, dass Gespräche mit Grundstückseigentümern aufgenommen werden, um dringend benötigtes Bauland zu schaffen. Nach längerem Stillstand sei es der Gemeinde gelungen, erste Erfolge zu erzielen. In Aschach werde es wohl wieder ein neues Baugebiet geben. Man hoffe, die Pläne heuer fertigstellen zu können, so dass im nächsten Jahr der Spatenstich für die Erschließung erfolgen könne.

Landwirten falle es nicht immer leicht, Flächen abzutreten und dafür nur einen finanziellen Ausgleich zu bekommen. An der grundsätzlichen Idee, Tauschflächen zur Verfügung zu stellen, halten die Freien Wähler deshalb fest, wie Singer erklärte. Auch in anderen Gemeindeteilen solle versucht werden, Bauland zu gewinnen. Nur so könnten die jungen Menschen in der Gemeinde gehalten werden. Die Nachfrage nach Grundstücksflächen sei in der ganzen Gemeinde nach wie vor sehr groß.

Als Alternative zu Arealen mit reiner Einfamilienhausbebauung befürwortete Singer die Idee, Bauparzellen auch für mehrgeschossige Häuser mit Eigentumswohnungen einzuplanen. Nicht jeder wolle gleich ein Haus bauen, wenn er sich über selbst genutztes Wohneigentum Gedanken mache. Er stellt aber ausdrücklich klar, dass nirgendwo Wohnsilos entstehen sollten, sondern nur ein weiteres Angebot an Wohnraum. Stellvertretender Landrat Martin Weiß erläuterte, warum die FW gegen den Kreisetat gestimmt hatten, obwohl dieser solide aufgestellt und in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet worden sei. "Ausschlaggebend war die nach Auffassung der FW unnötige Erhöhung des Kreisumlage für die Gemeinden", betonte Weiß.

Erst die Rücklagen


Der Landkreis habe genug finanzielle Rücklagen, an die zunächst herangegangen werden sollte, bevor man den finanziell nicht auf Rosen gebetteten Gemeinden eine höhere Umlage zumute. "Eine Grundeinstellung der FW ist es, die Kommunen weitestmöglich zu schonen", so Weiß.

VorstandVorsitzender: Matthias Singer Stellvertreter: Johann Plößl

Kassier: Klaus Püschl

Schriftführer: Mathias Demel

Beisitzer: Johann Gebhard und Gerhard Hüttl
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