CSU-Ortsverband Freudenberg ehrt langjährige Mitglieder
Noch Schwarz-Servus auf Urkunde

Langjährige Mitglieder der CSU Freudenberg wurden geehrt (vorn, von links): Max Straller sen., Franz Luber, Margot Schwarz, Georg Zweck und Johann Böhm; hinten (von links): 3. Bürgermeister Benno Schißlbauer, Kreisvorsitzender MdL Harald Schwartz, Landrat Richard Reisinger und Bürgermeister Alwin Märkl. Bild: sche
Politik
Freudenberg
07.04.2016
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Ihre Aufnahmeurkunde trägt meist noch die Handschrift des verstorbenen Bürgermeisters und Ehrenbürgers Martin Schwarz: Die Auszeichnung für langjährige Mitgliedschaft stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung beim CSU-Ortsverband Freudenberg.

Freudenberg. (sche) Margot Schwarz, Johann Böhm, Franz Luber, Max Straller sen. und Georg Zweck gehören bereits 45 Jahre dem Ortsverband an, Heinz Klick ist seit 20 Jahren dabei. Der CSU-Ortsvorsitzende, Bürgermeister Alwin Märkl, bezeichnete sie als "Urgesteine" des politischen Lebens in Freudenberg. Dem Jahresbericht Märkls war ein reges politisches und gesellschaftliches Vereinsleben zu entnehmen. Mit der örtlichen Frauen-Union und der Jungen Union sei man stets auf Zusammenarbeit auf Augenhöhe bedacht.

Straßenausbau bald starten


Ausführlich berichtete er über die kommunalpolitische Arbeit. Kernpunkte in seinem Vortrag waren die Sanierung der Kläranlagen in Freudenberg und Etsdorf sowie die gemeindliche Wasserversorgung. Derzeit wird der Brunnen 3 bei Lintach regeneriert.

Mit dem offiziellen Abschluss der Dorferneuerung in Hiltersdorf am Pfingstmontag, 16. Mai, beginnt dieses Projekt in Bühl. Märkl erwartet, dass der Ausbau der Staatsstraße 2399 zwischen Lintach und Raigering sowie zwischen Wutschdorf und Mertenberg baldmöglichst startet.

Landrat Richard Reisinger sieht den Erfolg des CSU-Ortsverbands Freudenberg in der tatkräftigen Mitarbeit aller begründet. Obwohl 2015 das Thema Flüchtlinge im Fokus der Kreisbehörde stand, habe man die allgemeinen laufenden Aufgaben des Landkreises nicht vernachlässigt. Auch ohne Berücksichtigung der Flüchtlinge sei ein leichter Bevölkerungszuwachs erkennbar, die positiven Beschäftigungszahlen und sprudelnden Steuereinnahmen bezeichnete Reisinger als erfreulich.

Der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Harald Schwartz wartete mit einer erfreulichen Mitteilung auf: "Als einziger CSU-Kreisverband in der Oberpfalz kann Amberg-Sulzbach bereits im vierten Jahr in Folge einen Mitglieder-Nettozuwachs verzeichnen."

Antrag auf Elektrifizierung


Das neue Kommunalabgabengesetz ermögliche es den Gemeinden, strukturbezogen ihre Umlagen nach dem Straßenausbaugesetz einzufordern. Auf seinen Antrag im Bayerischen Landtag hin sei die Elektrifizierung der Bahnstrecke Nürnberg-Amberg-Fürth für die Aufnahme in den aktuellen Bundesverkehrswegeplan beantragt worden.

Die CSU ist seiner Meinung nach in der Flüchtlingskrise ihrer Verpflichtung gerecht geworden. Ministerpräsident Horst Seehofer habe verantwortungsbewusst gehandelt. Dank massiver ehrenamtlicher und auch staatlicher finanzieller Hilfe habe Bayern die richtigen Weichen gestellt. Schwartz verhehlte dabei aber nicht, dass künftig, trotz derzeit aktueller Entspannung, die Flüchtlingsströme begrenzt werden müssten. Der Abgeordnete appellierte, dass bei diesem Thema immer ruhig, offen, sachlich und zielorientiert diskutiert werden sollte. Bayern nehme Flüchtlinge künftig deutlich stärker in die Pflicht. Das gehe aus dem neuen Integrationsgesetz hervor.
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