CSU-Ortsverband Freudenberg formuliert Ziele bei Politischem Dämmerschoppen
Den Schulstandort stärken

Politik
Freudenberg
04.11.2016
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Rege Diskussion beim Politischen Dämmerschoppen des CSU-Ortsverbands Freudenberg: Dabei wurde das Ziel formuliert, die Attraktivität des Schulstandorts zu erhalten. Das Angebot soll in allen Jahrgangsstufen möglichst an die Wünsche und Bedürfnisse von Schülern und Eltern angepasst werden.

Bürgermeister und Ortsvorsitzender Alwin Märkl, der die Vor- und Nachteile der eigenen Wasserversorgung und des Fremdwasserbezugs unter die Lupe nahm, kündigte an, bei der Bürgerversammlung am Montag, 21. November, Einzelheiten zum Sachstand bekanntzugeben.

90 Prozent Förderung


Für die geplante Sanierung des Forsthauses erwarte man bei Gesamtkosten von 582 000 Euro durch das Städtebauförderungsprogramm eine Bezuschussung in Höhe von 90 Prozent. Nach der Belegung mit anerkannten Flüchtlingen würde das Gebäude nach sieben Jahren der Gemeinde zur weiteren Nutzung zur Verfügung stehen. Im Falle einer Förderzusage durch die Regierung könnte die Ausschreibung zügig erfolgen und die Umsetzung im Frühjahr 2017 beginnen. Josef Scharl fragte, ob ein Abriss nicht sinnvoller wäre: "Die Sanierung kostet Geld, und es bleibt trotzdem ein altes Gebäude." Erörtert wurde auch das AOVE-Kernwegenetz mit dem Bau des Weges von Hainstetten über den Sender nach Weiher. Daniel Rupprecht regte eine Wirtschaftsregion Amberg und Umland an.

Gemeinderätin und Frauen-Union-Vorsitzende Barbara Gerl nahm sich den Themenbereich Schulstandort Freudenberg vor. Obwohl ein sehr geburtenstarker Jahrgang (2009/10) eingeschult worden sei, habe man die Zielvorgaben für die Bildung von Regelklassen nicht einhalten können. In der 1. und 2. Klasse gebe es derzeit 68 Kinder, die jetzt in drei Kombiklassen 1/2 die Lintacher Schule besuchten.

Erstmals keine Fünfte


Heuer sei zum ersten Mal in Freudenberg keine 5. Klasse gebildet worden. Ausschlaggebend dafür sei, neben den üblichen Übertritten auf weiterführende Schulen, vor allem gewesen, dass sechs Kinder freiwillig in eine Mittelschule hätten wechseln wollen.

Die Sanierung kostet Geld, und es bleibt trotzdem ein altes Gebäude.Josef Scharl zum Thema Forsthaus
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