Freudenberger Kämmerei legt Jahresrechung 2015 vor
Diese Zahlen lassen sich sehen

Politik
Freudenberg
23.05.2016
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Eine unerwartet positive Entwicklung hat der Haushalt 2015 für Freudenberg genommen. Bürgermeister Alwin Märkl präsentierte dem Gemeinderat die Eckdaten.

Der Gemeinde wurde bei einem Sicherheitsgespräch mit der Polizeiinspektion Amberg die Kriminalstatistik 2015 vorgelegt. Bürgermeister Alwin Märkl erläuterte nun Eckdaten vor dem Gemeinderat. Zusammenfassend wurde von den Beamten eine teilweise erhebliche Abnahme der Straftaten registriert, die eine Halbierung gegenüber 2014 bedeutet. Auffällig war in der Kriminalstatistik 2015, das geht aus einer Pressemitteilung hervor, der erhebliche Anstieg von Wildunfällen. Demnach ereigneten sich gegenüber dem Vorjahr (71 Wildunfälle) im Berichtszeitraum 123 einschlägige Vorfälle.

Märkl und Kämmerer Richard Zweck erläuterten dem Plenum zudem eine Aufstellung von über- und außerplanmäßigen Ausgaben des Haushaltsjahres 2015. Diese Einzelposten seien jeweils unabweisbar und durch Einsparungen an anderer Stelle oder Mehreinnahmen gedeckt gewesen. Das Gremium genehmigte dieses Vorgehen und nahmen auch die Jahresrechnung des Haushaltsjahres 2015 Kenntnis. Sie schließt im Verwaltungshaushalt mit 6,97 Millionen Euro und im Vermögenshaushalt mit 2.99 Million ab. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt liegt zudem um 628 000 Euro über dem geplanten Ansatz, was ein gutes Zeichen darstellt. Im Vermögenshaushalt konnte ein Soll-Überschuss von 792 000 erwirtschaftet werden. Der Rechnungsprüfungsausschuss wurde mit der Prüfung beauftragt.

Nachdem der Großhäcksler der Gemeinde nicht mehr den Unfallverhütungsvorschriften entspricht und deshalb nicht mehr benutzt werden darf, stand eine Grundsatzentscheidung über eine Ersatzbeschaffung oder Vergabe an Dienstleister an. Ein neuer Häcksler wird es jedenfalls nicht werden, er wäre mit zu veranschlagenden 25 000 Euro nach Auffassung des Gemeinderats zu kostspielig. Nun wird nach anderen Lösungen gesucht.

Nach den Plänen zum Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Hainstetten nach Weiher bewegen sich die Kosten für Hirschau und Freudenberg bei knapp 670 000 Euro. 75 Prozent wird das Amt für Ländliche Entwicklung bezuschussen. Der Anteil von Freudenberg beträgt einschließlich der Planungskosten vor diesem Hintergrund 325 000 Euro bei einem Zuschuss von 244 000 Euro. Das Plenum stimmte zu. Für den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden" (2016-19) soll nach Abschluss der Dorferneuerung Hiltersdorf gemeldet werden.
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