Gemeinde Freudenberg strebt 90-prozentige Förderung an
Forsthaus soll saniert werden

Noch steht das alte Forsthaus leer. Ziel der Gemeinde ist eine Sanierung, ehe hier Flüchtlinge einziehen. Bild: sche
Politik
Freudenberg
25.11.2016
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Seit vielen Jahren ist die Gemeinde auf der Suche nach Fördermitteln sowie einem Konzept, um den Leerstand des alten Forsthauses in Freudenberg zu beenden und nach einer Sanierung das Gebäude einer Nutzung zuzuführen.

Bisher hatte man keine finanzierbare Möglichkeit gefunden, um den baulichen Missstand zu beseitigen. Bei einer Ortsbegehung legte die Abteilung Städtebauförderung der Regierung der Oberpfalz der Gemeinde eine Sanierung nahe.

"Leerstand nutzen - Lebensraum schaffen", so ist eine Initiative überschrieben, bei der das Gebäude hergerichtet wird für den Einbau von Wohnungen zur Vermietung an anerkannte Flüchtlinge. Diese Maßnahme wird mit 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert, wenn die Bausubstanz hierfür geeignet ist.

Bei einer Besichtigung erachteten die Architekten der Regierung die Bausubstanz des Hauses als sanierungsfähig. "Die Mauern des Gebäudes und der Dachstuhl befinden sich in einem äußerst guten Zustand", lautete ihr Urteil. Der aufsteigenden Nässe kann durch geeignete Baumaßnahmen entgegengewirkt werden. Mit den Fachleuten wurden auch ein Abbruch und Neubau eines Hauses besprochen. Unterstrichen wurde dabei, dass diese Förderung nur für die Sanierung von Leerständen in Frage kommt.

Nachdem nun die geforderte detaillierte Kostenermittlung und Planung bei der Regierung eingereicht worden war, wurde die grundsätzliche Förderzusage erteilt. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, kurzfristig bis Anfang Dezember alle Antragsunterlagen bei der Regierung der Oberpfalz einzureichen. Das Gremium stimmte dem Bauantrag zu. Laut ersten Berechnungen betragen die Gesamtkosten der Sanierung inklusive aller Baunebenkosten 582 000 Euro.
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