Gemeinderatssitzung Freudenberg
Vorschläge schwer umzusetzen

Politik
Freudenberg
13.07.2016
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Christian Drexler (CSU), Freudenbergs Jugendbeauftragter, gab bei der Gemeinderatssitzung einen ausführlichen Bericht über die Abfrage im Zuge der Jugendhilfeplanung des Landkreises.

Bei der Umfrage, die alle fünf Jahre stattfindet, nahmen 1600 Jugendliche der Geburtsjahrgänge 2000 bis 2004, darunter 52 Jungen und Mädchen, aus der Gemeinde teil. Dabei wurden verschiedenste Kategorien wie Freizeitbeschäftigungen und -gestaltungen, Vereinsmitgliedschaften, Beurteilung der Kommune hinsichtlich der Jugendarbeit und -freundlichkeit ausgewertet. Die Antworten der Teilnehmer aus der Gemeinde Freudenberg bewegen sich im Landkreisdurchschnitt. Trotzdem sollten einige Anlass zu Überlegungen für künftige Maßnahmen sein.

Drexler stellte fest, dass einige Wünsche in der Flächengemeinde mit vielen größeren Ortschaften schwer zu verwirklichen wären. Weiterhin stellt sich die Frage, ob spezifische Angebote für Jugendliche neben den Vereinsaktivitäten angeboten werden sollen.

Gleichfalls fühlt sich Hubert Eckl (CSU) als Seniorenbeauftragter für die Belange der älteren Mitbürger zuständig. Auch hier soll Anfang nächsten Jahres eine Umfrage gestartet werden. Sehr am Herzen liegt ihm wieder mehr die Gewinnung von Alltagsbegleitern. Es handelt sich dabei nicht um Pflegeaktivitäten. Interessierte erhalten die erforderliche Ausbildung.

Vom Vorsitzenden der Tennissparte Freudenberg, Dieter Bodensteiner, wurde angezeigt, dass die Überdachung der Pergola und des Wirtschaftsraumes aufgrund des Alters undicht wird und Nässe eindringt. Laut der vertraglichen Regelung im Pachtvertrag sind bei größeren Reparaturen an der Bausubstanz gesonderte Gespräche mit der Gemeinde zu führen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Vorstands des TC Freudenberg stimmt das Gremium zu, bei Einbringung von Eigenleistungen des Vereins die Hälfte der Restkosten zu übernehmen.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis davon, dass Volkmar Streit aus Lintach als Radwegebeauftragter für den Landkreis Amberg-Sulzbach bestimmt wurde. Zu seinen Aufgaben gehören die Optimierung der Tourenvorschläge sowie die Kontrolle der Beschilderung.

Im Zuwendungsbescheid für das Breitband-Erschließungsgebiet Schleißdorf/Ellersdorf wurde der Gemeinde als Projektförderung ein Zuschuss von 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten in Höhe von 34 652 Euro bewilligt. Der Kooperationsvertrag mit der Telekom wurde durch den Bürgermeister Alwin Märkl bereits abgeschlossen.

Durch den Verein für Gartenbau und Ortsverschönerung Lintach (VO) wurde der Antrag auf Kostenübernahme für die Bepflanzung am Kirchenaufgang in Lintach gestellt. Das Gremium beschloss, die Gesamtkosten von 1157 Euro zu übernehmen. Die Pflegearbeiten übernimmt der Verein weiterhin.

Mit einem neuen Erscheinungsbild präsentiert sich seit einigen Tagen die gemeindliche Homepage. Bürgermeister und Verwaltung sind nach eigener Aussage bestrebt, diese aktuell zu erhalten und wünschen sich auch eine rege Beteiligung aller gemeindlicher Vereine und Gruppierungen.

Bürgermeister Alwin Märkl sprach den Zeitungsbericht über die SPD-Fraktion vom 30. Juni an. In dem Bericht wurden die Personalkosten mit rund 1,7 Millionen Euro beziffert. Er stellte fest, dass diese Zahl nicht korrekt sei und verwies auf den Haushalt der Gemeinde und der Veröffentlichung in der Amberger Zeitung vom 9. April, in dem die nach der Haushaltssystematik ausgewiesenen Personalausgaben mit 1 434 420 Euro genannt werden.
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