Gesicht in Pursrucker Dorfmitte wird sich verändern
Engstelle soll weichen

Beim geplanten Ausbau der AS 18 durch Pursruck wird sicherlich das der Kirche gegenüberliegende Gebäude weichen müssen. Die Neugestaltung des angrenzenden Dorfplatzes im Zuge der einfachen Dorferneuerung wird sich dabei verzögern. Bild: sche
Politik
Freudenberg
21.09.2016
96
0

Das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) bittet um Verständnis dafür, dass der Ausbau des Dorfplatzes in Pursruck auf absehbare Zeit nicht gefördert werden kann. Das ALE verweist auf das bayernweite Auswahlverfahren mit EU-Geldern aus dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum in Bayern 2014 bis 2020.

Der Gemeinderat hatte eine Förderung zur vereinfachten Dorferneuerung in Pursruck mit dem geplanten Ausbau der AS 18 beantragt. Trotz der negativen ALE-Mitteilung sollte aber im Zuge dieses Straßenvorhabens die Engstelle gegenüber der Kirche beseitigt werden. Das leerstehende Gebäude will die Kommune kaufen und abreißen lassen. Die Kosten werden anteilig von Gemeinde und Landkreis getragen.

Kein Abkochen mehr


Durch die enormen Niederschläge und Starkregenereignisse im Juli/August wurde im Wasserhochbehälter Aschach eine mikrobiologische Belastung festgestellt. Bei umfangreichen Proben der Wasserversorgungsanlage wurde festgestellt, dass eine erhebliche Belastung des oberflächennahen Brunnen I gegeben war. Dieser wurde außer Betrieb gesetzt und ist bis heute Tage nicht am Netz. Die vorsorglich erlassene Abkochanordnung für Aschach wurde unterdessen aufgehoben.

Bürgermeister Alwin Märkl bat die Ratsmitglieder um Meldungen von Persönlichkeiten für Ehrungen besonderer Verdienste um die Kommunale Selbstverwaltung. Vorschläge werden von der Verwaltung bis spätestens 28. September an das Landratsamt weitergeleitet.

Der Landkreis hat darauf hingewiesen, dass der jetzige Standort des Grüncontainers beim Bauhof nicht weiter zur Verfügung stehen könne. In der jüngeren Vergangenheit kam es öfter zu Problemen, weil der Container überladen war und die Abfälle umgebaggert werden mussten - wohl eine Folge aus der nur einseitig möglichen Beladung. Als neuer Standort wurde der Parkplatz in der Hammermühlstraße, nahe dem Glascontainer ausgewählt. Dieser ist zu asphaltieren oder zu pflastern.

Der Gemeinderat beschloss die Neuaufstellung eines Bebauungsplans mit der Bezeichnung Aschach-Ost I für die Bebauung einer Teilfläche von rund 13 327 Quadratmetern in der Gemarkung Aschach mit gleichzeitiger Änderung des Flächennutzungsplans.

In Immenstetten aufheben


Der Bürgermeister informierte das Gremium über eine Verkehrsschau. Hierbei hätten die Fachbehörden vorgeschlagen, die Vorfahrtsregelungen in der Ortsdurchfahrt Immen-stetten aufzuheben. Es könnten danach alle Schilder beseitigt werden. Lediglich für die Dauer von sechs Monaten müssten Gefahrenzeichen mit dem Hinweisschild "Vorfahrt geändert" aufgestellt werden. Der Gemeinderat stimmte dem zu.

Die Niederschrift über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2015 gab 2. Bürgermeister Franz Weiß bekannt. Die veranlasste Behebung festgestellter Mängel und weitere Aufklärungen wurden zur Kenntnis genommen. Danach schließt der Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit jeweils 6 972 971 Euro und der Vermögenshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit jeweils 2 987 234 Euro ab. Die Schulden wurden von 5 537 000 auf 5 450 000 Euro verringert.

In Ermangelung einer Bauausschusssitzung stimmte der Gesamtgemeinderat drei Bauanträgen zu: Errichtung eines Carports in Lintach; die Zustimmung zur Abstandsflächenübernahme auf ein gemeindliches Grundstück wurde erteilt; Ausbau des Dachraumes bei bestehender Garage mit Nutzung als Einliegerwohnung in Immenstetten; Neubau eines Carports in Aschach.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.