Immenstetten wird an die öffentliche Abwasseranlage angeschlossen
Kanalbauarbeiten sollen Mitte 2017 beginnen

Abwässer aus Immenstetten werden angesichts der Lage an der Staatsstraße 2238 und der Kreisstraße AS 30 künftig durch einen Kanal entsorgt. Bild: sche
Politik
Freudenberg
08.08.2016
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Der Ort Immenstetten wird an die öffentliche Abwasseranlage angeschlossen. Für den Gemeindeteil Freudenbergs mit seinen 23 Anwesen und 86 Einwohnern liegt nun der Zuwendungsbescheid vor.

Die Förderzusage beinhaltet die Vorgabe, dass noch heuer die ersten Aufträge vergeben werden müssen. Der Gemeinderat beschloss daher in seiner Sitzung, den Bau einer Abwasserpumpstation beschränkt auszuschreiben und erklärte sich mit der Vorschlagsliste der Firmen einverstanden. Die Kanalbauarbeiten sollten Mitte 2017 begonnen und bis Ende November zum Abschluss gebracht werden.

Kapellendach undicht


Bürgermeister Alwin Märkl informierte, dass das Dach der Nepomukkapelle seit längerer Zeit undicht ist und zwingend saniert werden muss. Er schlug dem Gremium vor, dafür Biberschwanzziegel herzunehmen. Pfarrer Norbert Götz habe ihm zugesichert, dass sich die Kirchenstiftung an den Kosten beteiligen werde. Nach kurzer Diskussion waren sich alle Räte einig, Kostenermittlungen einzuholen und die Maßnahme zu vergeben.

Die Stadt Sulzbach-Rosenberg als Träger wünscht sich eine Kostenbeteiligung an der städtischen Sing- und Musikschule mit einem kommunalen Anteil in Höhe von 50 Prozent. Derzeit besuchen 13 Schüler aus der Gemeinde Freudenberg die Einrichtung, was einen Betrag von rund 5400 Euro bedeuten würde. Eine Rücksprache mit anderen Gemeinden aus der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils/Ehenbach (AOVE) ergab, dass sich momentan keine Kommune an den Kosten beteiligt, um keinen Präzedenzfall zu schaffen. Der Gemeinderat forderte, dieses Thema auf Landkreisebene zu diskutieren.

Bürgermeister Alwin Märkl berichtete von einem Ortstermin mit Vertretern der Regierung der Oberpfalz in Sachen Umsetzung des kommunalen Investitionsprogramms für die energetische Sanierung der Grund- und Mittelschule Freudenberg. Man sei sich einig gewesen, die Sanierung der Fassade mit Einbau von neuen Fenstern vorrangig weiter zu verfolgen. Der ausführende Architekt Herbert Harth wurde beauftragt, entsprechende Kostenvoranschläge zu erstellen, damit fristgerecht bis Ende November der Zuwendungsantrag eingereicht werden kann.

Der Rathauschef berichtete aus einer Sitzung des Planungsverbandes für Windenergie in Weiden. Nach Vorgesprächen der Gemeinde und auf Vorschlag von Landrat Richard Reisinger sei erreicht worden, dass bei Gemeinden, bei denen eine rechtskräftige Konzentrationsfläche vorliegt, wie es in Freudenberg der Fall ist, keine Vorranggebiete in den Entwurf aufgenommen werden, sondern ausschließlich Vorbehaltsgebiete. Einer Sanierung des alten Forsthauses in Freudenberg, das dann für einen Zeitraum von sieben Jahren mit anerkannten Flüchtlingen belegt werden soll, steht die Regierung der Oberpfalz weiterhin sehr positiv gegenüber. Nach Anpassung der Planungen stellt sie eine Förderung von 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten in Aussicht.

Regen verursacht Schäden


Von den Starkregenereignissen in den vergangenen Wochen war laut Bürgermeister auch die Gemeinde Freudenberg betroffen. In Pursruck, Schwand und Paulsdorf war die Böschung abgerutscht, in Immenstetten hatte es Überschwemmungen gegeben. Weiterhin sind Schäden an öffentlichen Feld- und Waldwegen sowie an Gemeindeverbindungsstraßen zu beklagen. Während einiges davon der gemeindliche Bauhof beheben könne, müssten bei größeren Schäden Tiefbauunternehmen eingesetzt werden, sagte Märkl.

Kein zentraler HotspotNachdem das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung weitere Informationen bezüglich der Initiative Bayern-WLAN mitgeteilt hatte, befasste sich der Freudenberger Gemeinderat abermals ausführlich mit diesem Thema. Das Gremium war sich einig, dass aufgrund der Ausdehnung der Gemeinde kein zentraler Ort für die Einrichtung eines Hotspots vorgegeben werden sollte. Einen Standort am Freibad erachtete man wegen der Kürze der Badesaison als nicht sinnvoll, das Gemeindezentrum kam ebenso wenig in Frage, da hier das Publikum nur kurzzeitig verweilt. (sche)
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