Interessante Information bei Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands Etsdorf
Bürger müssen für Kläranlage blechen

Bürgermeister Alwin Märkl (Fünfter von links), Ortsvorsitzender Markus Haller (Dritter von links) und stellvertretender Kreisvorsitzender Patrick Fröhlich (rechts) ehrten treue Mitglieder des CSU-Ortsverbands Etsdorf. Bild: wbs
Politik
Freudenberg
07.06.2016
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"Vieles in der Gemeinde Freudenberg ist im Umbruch." Mit großem Interesse vernahmen die Mitglieder des CSU-Ortsverbands Etsdorf die kommunalpolitischen Ausführungen von Bürgermeister Alwin Märkl, betraf doch so manche Information auch den Ort.

Etsdorf. Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Steinköppl erklärte Märkl, dass neben den laufenden gemeindlichen Aufgaben vor allem die Sanierung der Wasserversorgung und der Abwasseranlage die Haushalte der nächsten Jahre belasten würden. Er informierte über eine Versuchsbohrung im Bereich Sandhölzer bei Schlauderhof. Eine endgültige Entscheidung über eine Eigenversorgung oder den Anschluss an die Stadtwerke Amberg treffe der Gemeinderat in den kommenden Wochen.

Kosten: 2,3 Millionen Euro


Richtungsweisend war laut Bürgermeister der Beschluss des Gremiums, die bestehende Kläranlage zu sanieren. Die geschätzten Kosten lägen bei 2,3 Millionen Euro. Bei beiden Vorhaben müssten die Bürger über die Gebühren und Beiträge beteiligt werden, da es sich um kostendeckende Einrichtungen handle. Alleine für die biologische Kläranlage in Etsdorf seien für heuer noch 330 000 Euro im Haushalt vorgesehen.

Alwin Märkl sparte auch das Flüchtlingsproblem nicht aus. Die Gemeinde habe bisher 16 Personen aufgenommen und keine Probleme mit ihnen gehabt. "Vielleicht könnte durch die Sanierung des alten Forsthauses weiterer Wohnraum für Asylsuchende geschaffen werden. Momentan werden Fundamentbeschaffenheit und Statik geprüft", sagte er.

Für den Bereich Immenstetten müsse aus fördertechnischen Gründen noch heuer der Auftrag für den Kanalbau vergeben und 2017 mit dessen Bau begonnen werden. In diesem Zuge werde auch die Wasserleitung in Immenstetten erneuert, kündigte er an. Mitte des Jahres stelle die Firma Jobst einen Mast auf, um mittels Vectoring-Technik die Ortschaft Etsdorf mit schnellem Internet bis zu 100 Megabit/Sekunde zu versorgen. Weiter berichtete der Bürgermeister, dass die Gemeinde für das kommunale Investitionsprogramm drei Projekte eingereicht habe, darunter die energetische Sanierung der Schule in Wutschdorf und die Sanierung des Tempelmuseums. Die Mittelschule Wutschdorf erhalte mit einem Satz von 950 000 Euro die höchste Fördersumme im gesamten Landkreis.

Brücke wird saniert


Stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Patrick Fröhlich berichtete aus dem Kreistag. Unter anderem erklärte er, dass der Landkreis die Brücke bei der Hammermühle heuer noch sanieren werde. Dazu werde unterhalb eine Behelfsstraße gebaut, um den Hammerbach weiterhin überqueren zu können. Als Delegierte zur Bundestagswahl wurden gewählt Markus Haller und Edeltraud Fischer-Graf (Ersatzdelegierte: Siegmund Weber und Josef Zizler).

Patrick Fröhlich nahm zusammen mit dem Bürgermeister und dem Etsdorfer Ortsvorsitzenden Markus Haller die Ehrung langjähriger CSU-Mitglieder vor.

Ehrungen50 Jahre Mitgliedschaft: Günther Schmidt

45 Jahre: Johann Strobl

35 Jahre: Josef Schanderl, Hans Kurz, Franz Demleitner, Siegmund Weber und Hans Bamler

15 Jahre: Gabriele Weber (wbs)
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