Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands Aschach-Immenstetten
CSU: AfD propagiert falsche Zahlen

Der CSU-Ortsverband brachte im Neubaugebiet Aschach-Nord eine Anschlagtafel an (von links): Ortsvorsitzender Gerhard Meier und stellvertretender Kreisvorsitzender Klaus Haffner. Bild: sche
Politik
Freudenberg
04.05.2016
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1946, also vor 70 Jahren, hob der damalige Ortspfarrer Josef Geiger den CSU-Ortsverband Aschach-Immenstetten aus der Taufe. Daran wurde bei der Hauptversammlung erinnert.

Aschach. Die Mitglieder verständigten sich darauf, das Jubiläum am Samstag, 22. Oktober, zu begehen. Festredner ist Landrat Richard Reisinger. Vorsitzender Gerhard Meier blickte auf die vergangenen Monate zurück. Im Neubaugebiet Aschach-Nord wurde eine Anschlagtafel angebracht, die nicht nur für parteiinterne Aushänge dienen, sondern auch den örtlichen Vereinen für ihre Bekanntmachungen zur Verfügung stehen soll. Auch wenn es sich um keine amtliche Anschlagstelle handelt, wäre es wünschenswert, dass die Gemeinde hier wichtige Bekanntmachungen anbringt, meinte Gerhard Meier.

Thema war der schlechte Zustand der Fahrbahn an der Abzweigung beim Bienenhof in die Kreisstraße AS 30 sowie des kombinierten Fuß- und Fahrradweges bei Raigering.

Die CSUler diskutierten ausführlich über die Flüchtlings- und Asylpolitik. Irreführend ist für stellvertretenden Kreisvorsitzenden Klaus Haffner die weit verbreitete Meinung, dass 2015 mehr als eine Million Flüchtlinge in Deutschland einen Antrag auf Asyl gestellt hätten. Diese hohen Zahlen würden von der AfD propagiert, seien aber falsch. In Wirklichkeit seien es knapp 480 000 Antragsteller gewesen.

Zur Kreisvertreterversammlung für die Bundestagswahl werden Gerhard Meier und Christian Drexler entsandt. Ersatzdelegierte sind Josef Schäffer und Anton Kopf.
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