Fußball Bezirksliga Nord
Freudenberger Lebenszeichen

Der aufgerückte Freudenberger Verteidiger Wolfgang Daucher (links) versucht vor dem Tor des Vilsecker Schlussmanns Stephan Pröls (rechts) gegen Frederic Pröls (links vorne) und Michael Siegert (Mitte) an den Ball zu kommen, während der Vilsecker Linksverteidiger Franz Behmer (Nr. 8, rechts) noch mitten im Geschehen ist. Bild: Ziegler
Sport
Freudenberg
09.05.2016
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Der SV Freudenberg kann den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga Nord noch aus eigener Kraft schaffen. Gegen den FV Vilseck gelingt ein wichtiger Heimsieg - auch wenn das Derby bereits nach einer Viertelstunde verloren scheint.

(nß) Bereits in der 2. Minute setzte sich Tobias Stubenvoll durch, und seine Hereingabe verwertete Torjäger Stefan Liermann zur Vilsecker Führung. Als Frederic Pröls in der 15. Minute nach einer Uneinigkeit der Freudenberger Innenverteidigung einen weiten Ball überlegt an Torhüter Meiler vorbei zum 0:2 ins Tor beförderte, gab niemand mehr den berühmten Pfifferling auf die Heimelf. Doch diese bewies Moral und bekam durch großen Kampfgeist und hohe Laufbereitschaft immer mehr die Oberhand.

Dabei zeigte die Neiß-Elf auch spielerisch wieder einmal gute Ansätze und versuchte nicht nur mit weiten Bällen zum Erfolg zu kommen. Der kämpferisch vorbildliche Gerhard Schießlbauer stand nach einer gelungenen Kombination alleine vor dem Tor, war aber etwas zu überhastet und schoss vorbei (22.). In der 38. Minute kam Freudenberg wiederum nach guter Kombination in den Strafraum, Gerhard Schießlbauer zögerte zu lange, doch der diesmal als Sturmspitze aufgebotene Johannes Dotzler versenkte den Abpraller unhaltbar zum Anschlusstreffer. In der 42. und 44. Minute hatten der agile Michael Vogt und wiederum Johannes Dotzler sogar den Ausgleich auf dem Fuß, waren aber zu unentschlossen beziehungsweise überhastet. Nach dem Wechsel hatte Gerhard Schießlbauer Pech, als er nach schönem Anspiel nur die Latte traf. In der 61. Minute entschied der souveräne tschechische Schiedsrichter Pavel Pohancenik nach Behinderung des laufstarken Christian Dowridge auf Foulelfmeter, den Johannes Dotzler sicher zum Ausgleich verwandelte.

Vilseck kam nun wieder stärker auf - und Benedikt Herbrich aus kurzer Entfernung frei zum Schuss, doch Torhüter Meiler und ein Abwehrspieler konnten gerade noch klären. In der 73. Minute schoss Johannes Dotzler einen Freistoß aus 40 Metern gefährlich an Freund und Feind vorbei an den Pfosten.

Dotzler, der eine starke Leistung bot, verlängerte in der 84. Minute per Kopf auf Michael Vogt, der den Ball überlegt zum 3:2-Siegtreffer verwandelte.
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